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Adobe Inc (NASDAQ: ADBE) steht am Montag weiter im Fokus, nachdem Jim Lebenthal – Chef-Aktienstratege bei Cerity Partners – eine konträre Wette auf den Software-Giganten angekündigt hat.

ADBE-Aktien stehen nach einer überraschenden Ankündigung unter Druck, dass der langjährige CEO Shantanu Narayen nach 18 Jahren an der Spitze zurücktreten will.

Dennoch sieht Lebenthal den Ausverkauf als einen „attraktiven“ Einstiegspunkt in Adobe-Aktien, die seiner Ansicht nach zu Unrecht durch übertriebene Ängste vor Störungen durch künstliche Intelligenz (KI) bestraft werden.

KI-Ängste sind im Fall von Adobe übertrieben

Der Hauptauslöser für Adobes jüngste Schwäche – der Abgang von CEO Shantanu Narayen – ist für viele Anleger ein harter Schlag, zumal unter seiner Führung der Umsatz von unter 1 Milliarde US-Dollar auf über 25 Milliarden US-Dollar anwuchs.

Lebenthal räumt ein, dass er damit nicht glücklich ist, doch der Marktstratege nutzt die daraus resultierende Volatilität zu seinem Vorteil.

Er argumentiert, dass das Markt-„Bärenszenario“ – wonach generative KI schließlich Adobes Kernprodukte der Creative Suite kannibalisieren werde – grundsätzlich fehlerhaft sei.

„Ich halte die Ängste für übertrieben“, so Lebenthal und verweist auf die Q1-Zahlen und den Ausblick des Unternehmens, die tatsächlich Resilienz zeigten.

Laut Lebenthal ist der Rücksetzer der ADBE-Aktie vorübergehend und rechtfertigt eine Investition, bevor der Markt erkennt, dass die von KI getriebene Bären-These möglicherweise nie eintrifft.

ADBE-Aktien bleiben 2026 attraktiv bewertet

Abseits der Schlagzeilen fußt Lebenthals Kaufempfehlung auf fundamentaler Bewertung, die von den historischen Normen des Unternehmens entkoppelt zu wirken scheint.

Im Gespräch mit CNBC wies er auf eine deutliche Diskrepanz zwischen Adobes Wachstum und seiner Bewertung hin – „das Umsatzwachstum liegt weiterhin über 10 %, während das Kurs-Gewinn-Verhältnis nur bei etwa dem 11‑fachen liegt.“

Für einen margenstarken Software-Giganten ist ein erwartetes KGV im unteren Teen-Bereich äußerst attraktiv – besonders da das Unternehmen zweistellig wächst.

Zudem konzentriert sich Lebenthal nicht nur auf die Gewinne; er legt auch Wert auf die Free-Cashflow-Rendite, die „aktuell bei 11 %“ liegt.

Das bedeutet, dass Adobe-Aktien im Verhältnis zur Marktkapitalisierung große Mengen an Cash generieren – und damit eine bedeutende „Sicherheitsmarge“ für Anleger bieten, die bereit sind, die aktuelle Führungswechselphase auszusitzen.

Aktienrückkäufe bieten einen weiteren Grund, in Adobe zu investieren

Vielleicht ist der stärkste Bestandteil von Lebenthals These die aggressive Kapitalrückführung durch Adobe.

Das in San Jose ansässige Unternehmen hat seine beträchtlichen liquiden Mittel genutzt, um „Aktien wie verrückt zurückzukaufen“ – eine Strategie, der Lebenthal bereits erfolgreich bei Konzernen wie Citigroup und GM gefolgt ist.

„In nur zwei Jahren haben sie 10 % der ausstehenden Aktien eingezogen“, betonte Lebenthal und fügte hinzu, dass sich dieser Trend fortsetzen werde.

Das erzeugt einen starken mathematischen Rückenwind: Selbst wenn das Wachstum moderat bleibt, „wird der Nettogewinn aufgrund einer deutlich geringeren Aktienzahl weiterhin zunehmen.“

Die Reduzierung des Nenners versetzt die ADBE-Aktie in die Lage, von einem Anstieg des Gewinns je Aktie zu profitieren – ein Schritt, der laut Lebenthal zu deutlich überdurchschnittlicher Performance führen werde, sobald das vorübergehende „KI-Fieber“ der Märkte abkühlt und der Blick wieder auf den Wert je Aktie zurückkehrt.

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