Interactive Brokers Group Inc (NASDAQ: IBKR) gibt an, dass sein Gewinn und Umsatz die Schätzungen der Wall Street übertroffen haben, da höhere Handelsvolumina die Provisionseinnahmen im zweiten Finanzquartal um 26 % ansteigen ließen.

Die IBKR-Aktie wird in den verlängerten Handelszeiten auch deshalb belohnt, weil die größte US-Handelsplattform ihr zweites Quartal mit insgesamt 2,92 Millionen Kunden abschloss – ein Plus von satten 28 % im Vergleich zum Vorjahr.

Höhere Leitzinsen führten im kürzlich abgeschlossenen Quartal außerdem zu einem annualisierten Wachstum des Nettozinsertrags des Unternehmens von 14 %. Die Aktie von Interactive Brokers ist im Jahresverlauf nun um mehr als 50 % gestiegen.

Gewinnübersicht für das 2. Quartal von Interactive Brokers

  • Verdiente 809 Millionen US-Dollar gegenüber 601 Millionen US-Dollar im Vorjahr
  • Der Gewinn pro Aktie verbesserte sich ebenfalls von 1,20 USD auf 1,65 USD
  • Der bereinigte Gewinn pro Aktie betrug laut Ergebnisbericht 1,76 USD
  • Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 22 % auf 1,29 Milliarden US-Dollar
  • Der Konsens lag bei 1,71 USD je Aktie bei einem Umsatz von 1,26 Milliarden USD.

Interactive Brokers kündigte am Dienstag außerdem eine vierteljährliche Bardividende von 25 Cent je Aktie an.

Warum profitiert IBKR sonst noch von längeren Geschäftszeiten?

Die Aktie von Interactive Brokers legt nachbörslich auch deshalb zu, weil das Unternehmen seine Gewinnspanne vor Steuern im zweiten Quartal um beeindruckende 600 Basispunkte auf 73 % verbesserte.

Das Finanzdienstleistungsunternehmen schloss den Dreimonatszeitraum mit einem Gesamteigenkapital von 15,2 Milliarden Dollar ab.

Zu den weiteren wichtigen Zahlen in der Gewinnmitteilung für das zweite Quartal gehört ein Anstieg der Kundenkredite um 8,0 % auf 107,1 Milliarden US-Dollar, während die Kundenmargenkredite im Jahresvergleich um 32 % auf 55,1 Milliarden US-Dollar anstiegen.

Der Aktienkurs von IBKR ist im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie im Jahr 2019 jetzt um das aufregende 2,5-fache gestiegen.

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Lohnt es sich, im Juli Aktien von Interactive Brokers zu besitzen?

Interactive Brokers verlor im vergangenen Monat 48 Millionen US-Dollar aufgrund einer Panne an der NYSE, die offenbar dazu führte, dass mehrere Aktien, darunter auch die von Berkshire Hathaway des legendären Investors Warren Buffett, stark abstürzten.

Das an der Nasdaq notierte Unternehmen prüft derzeit verschiedene Optionen, um die Gelder zurückzuerhalten, darunter auch rechtliche Schritte.

Im Vorfeld des Quartalsberichts von IBRK bekräftigten die Analysten von Citi ihre Kaufempfehlung für die Aktie. Sie sagten, die Aktie könne auf 145 US-Dollar steigen, was ein Potenzial für einen weiteren Kursanstieg von 12 Prozent signalisiere.

Die Investmentfirma stimmte zu, dass die Nettozinserträge des Unternehmens in Zukunft zurückgehen könnten, da die US-Notenbank voraussichtlich ab September mit Zinssenkungen beginnen wird. Ein weiterer Anstieg der Zahl der Kundenkonten, ein robustes Handelsumfeld und solide Kassenbestände würden diesen Gegenwind jedoch mehr als ausgleichen, fügte sie hinzu.

Auch Analysten anderer Unternehmen, darunter Piper Sandler und Barclays, empfehlen weiterhin den Besitz von Aktien von Interactive Brokers.

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