intel amd stock rally on fresh bullish coverage

Advanced Micro Devices (AMD) und Intel (INTC) setzen am Mittwochmorgen ihre Kursgewinne fort, nachdem eine neue Welle positiver Analystenkommentare die Dynamik im Halbleitersektor neu entfacht hat.

AMD zog wieder Anlegerinteresse an, nachdem Susquehanna eine positive Empfehlung herausgegeben hatte, während INTC zulegte, weil Freedom Broker die Aktie angesichts stark verbesserter Ergebnisperspektiven und eines günstigeren Ausblicks für die KI-Infrastruktur auf „Kaufen“ hochstufte.

Diese doppelte Rückendeckung nährte den Kursaufschwung eines Marktes, der beide Unternehmen zunehmend als zentrale Nutznießer der nächsten Welle der KI-Rechenanforderungen neu bewertet.

Intel-Aktien stiegen am Mittwoch um fast 10 % , während AMD um 3 % zulegte.

Warum Susquehanna das Kursziel für AMD angehoben hat

Susquehanna’s latest note on AMD stock bestätigt die Einschätzung, dass das Unternehmen in eine mehrere Quartale andauernde Beschleunigungsphase eintreten dürfte, angetrieben sowohl von CPUs als auch von KI-Acceleratoren.

Die Analysten der Firma hoben ihr Kursziel auf $375 an und argumentierten, dass AMDs Server-Roadmap in greifbare, beständige Marktanteilsgewinne umgesetzt werde.

Ihren Angaben zufolge gewinnen die EPYC-Prozessoren weiterhin Marktanteile, während Intel an anhaltenden Lieferengpässen arbeitet – eine Branchendynamik, die AMDs Preissetzungsmacht und Sichtbarkeit im Vorfeld des Ergebnisberichts am 5. Mai gestärkt habe.

Der Kern von Susquehannas These liegt jedoch bei KI-Acceleratoren.

Das Unternehmen hob das Hochfahren der Instinct MI350 als primären kurzfristigen Katalysator für das Data-Center-Umsatzwachstum hervor, wobei für das Q4 eine deutlichere Wendung erwartet wird, wenn Hyperscaler ihre Deployments ausweiten.

In der Mitteilung wurde speziell auf die wachsende Präsenz bei wichtigen KI-Kunden verwiesen, darunter die 6 Gigawatt GPU-Partnerschaft mit OpenAI und Oracles geplantes 50.000-GPU Helios-Supercluster, das auf Instinct MI450-GPUs und EPYC Venice-CPUs basiert.

Die Einschätzung von Susquehanna stimmt mit AMDs breiter gefassten Finanzdaten überein.

Der Konsens erwartet für das fiskalische Q1 einen Gewinn von $1.06 je Aktie, was einem bemerkenswerten Anstieg von 36% gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Kurz: Eine seltene Kombination aus CPU-Marktanteilsgewinnen, Schwung bei KI-Acceleratoren und einer sich vertiefenden Pipeline an Hyperscale-Deployments rechtfertige das Premium-Multiple der AMD-Aktie im Vorfeld der Quartalszahlen, schloss die Analyse.

Warum Freedom Broker weiteres Aufwärtspotenzial bei Intel sieht

Die Rallye der Intel-Aktie, eine der dramatischsten Large-Cap-Bewegungen des Jahres 2026, gewann neue Dynamik, nachdem Freedom Broker die Aktie auf „Kaufen“ hochgestuft hatte und auf eine strukturelle Verbesserung der Unternehmensfundamente nach den hervorragenden Q1-Ergebnissen verwies.

INTCs Quartalsbericht in der letzten Woche markierte einen Wendepunkt.

Der Umsatz von $13.58 billion übertraf die Erwartungen um 9%, während das Non-GAAP-EPS von $0.29 die von der Street erwartete Ein-Cent-Angabe bei Weitem übertraf.

Das Segment Data Center und AI wuchs um 22%, und das Management gab eine Umsatzprognose für Q2 von bis zu $14.8 billion heraus – weit über dem Konsens.

Die Heraufstufung durch Freedom Broker spiegelt einen breiteren Stimmungswandel wider: Intels Turnaround ist nicht nur theoretisch.

Es hob die sich stärkende Position des Unternehmens in der KI-getriebenen CPU-Nachfrage hervor, wobei Hyperscaler CPUs zunehmend als Orchestrierungsschicht für agentische KI-Workloads betrachten.

Dieser Trend hat das CPU-zu-GPU-Verhältnis von 1:8 in Richtung 1:4 verschoben und damit INTCs adressierbaren Markt erheblich erweitert.

Analysten verwiesen außerdem auf strategische Partnerschaften – darunter Zusagen von Google zur Nutzung zukünftiger Xeon-Prozessoren und die Beteiligung am Terafab-Projekt von Elon Musk – als Beleg dafür, dass Intels Foundry- und CPU-Roadmaps wieder an Branchenrelevanz gewinnen.

Trotz eines Kursanstiegs von 130% seit Jahresbeginn argumentiert Freedom Broker, der Markt unterschätze weiterhin die Nachhaltigkeit der Rückenwinde der KI-Infrastruktur und die Ertragskraft des 18A-Fertigungsaufbaus.

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