intel earnings preview options pricing signals sell the news reaction

Intel (NYSE: INTC) has ran up notably into its Q1 earnings on April 23rd, with the semiconductor stock currently up an exciting 60% versus the start of this month.

Der Konsens erwartet, dass INTC einen Umsatz von $12.42 billion meldet – ein leichter Rückgang von 2.2% im Jahresvergleich. Die Gewinne sollen hingegen bei 2 Cent je Aktie liegen, ein bemerkenswerter Anstieg von 90%.

Optionshändler setzen diese Woche dennoch auf eine ’sell the news‘-Reaktion bei Intel-Aktien und gehen davon aus, dass die Bewertung des Chipherstellers die fundamentale Erholung überholt hat.

Wohin Optionsdaten auf die Entwicklung der Intel-Aktie hindeuten

Laut Barchart liegt das Put-/Call-Verhältnis für Kontrakte mit Ablauf am 24th April derzeit bei 1,13 – ein stark bärisches Signal.

Der niedrigere Preis dieser Optionskontrakte von etwa $60 deutet darauf hin, dass INTC-Aktien unmittelbar nach der Q1-Berichterstattung um bis zu 9% fallen könnten.

Im Grunde scheint der Derivatemarkt zu glauben, dass jeder kleine Rückschlag, insbesondere bei der künftigen Prognose, einen scharfen Ausverkauf der Intel-Aktie bis zum Ende dieser Woche auslösen könnte.

Zu diesem technischen Druck kommt der Relative-Stärke-Index (RSI) des Unternehmens hinzu – der sich kürzlich in den niedrigen 70er-Zahlen bewegt hat.

Solche ‚überkauften‘ Zustände deuten historisch darauf hin, dass die Aktie konsolidieren oder sogar deutlich zurückgehen könnte, wenn Gewinnmitnehmer aussteigen.

Worauf bei Intels Q1-Ergebnissen zu achten ist

Der Wandel Intels zu einer ‚engineering-first‘-Kultur unter CEO Lip-Bu Tan hat hochkarätige Bestätigungen erhalten – vor allem durch das Terafab-Projekt mit Elon Musk und die vertieften Beziehungen zu Google.

Der Markt bleibt jedoch skeptisch hinsichtlich des finanziellen Nutzens. Anleger suchen nicht mehr nur nach ‚Namen‘ auf einer Liste; sie verlangen konkrete Nachweise für Erträge und Margenstabilität.

Wenn der Q1-Bericht zeigt, dass der Hochlauf des 18A-Prozesses die Margen tatsächlich kannibalisiert oder wenn das Data Center and AI (DCAI)-Segment weiteren Marktanteilsverlust an Wettbewerber zeigt, wird der jüngste Anstieg der Intel-Aktien als verfrüht angesehen.

Damit INTC seine meteoritischen Gewinne halten kann, muss Tan über Partnerschaften hinausgehen und nachweisen, dass das Unternehmen diese Chips in einem Umfang produzieren kann, der das multi-billion dollar schwere Ausbluten im Foundry-Segment stoppt.

Wie die Konsensbewertung für INTC-Aktien aussieht

Anlegern wird empfohlen, bei INTC-Aktien vorsichtig zu agieren, da das dreistellige KGV keinen Spielraum für Fehler lässt.

Intel wird im Vergleich zu seinen historischen Durchschnittswerten mit einem Aufschlag gehandelt und als ‚perfekter Turnaround‘ bewertet, doch die Finanzzahlen spiegeln weiterhin ein Unternehmen inmitten eines kostspieligen und riskanten Übergangs wider.

Insbesondere fürchten Anleger, dass die massiven Kapitalausgaben, die nötig sind, um mit Unternehmen wie TSMC zu konkurrieren, den freien Cashflow des Unternehmens über Jahre belasten werden.

Und die Wall Street scheint dem zuzustimmen, wie die Konsens-Empfehlung ‚Hold‘ für INTC zeigt.

Analysten sehen derzeit ein durchschnittliches Kursziel von $53 für den Halbleiterkonzern, was ein potenzielles Abwärtspotenzial von etwa 20% von hier aus signalisiert.

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