Why IKEA is downsizing its China store network

IKEA schließt mehrere seiner Großformat-Filialen in China, während das Unternehmen die Kundengewinnung in einem Markt überarbeitet, der durch einen anhaltenden Immobilienabschwung und härteren Wettbewerb umgestaltet wurde.

Der schwedische Möbelhändler entfernt sich in einigen Großstädten von seinem langjährigen Blue-Box-Modell und legt mehr Wert auf kleinere Filialen und schnellere Lieferungen.

Der Wandel spiegelt veränderte Wohnmuster, eine schwächere Nachfrage nach Wohnaccessoires und die wachsende Dominanz des Online-Shoppings in städtischen China wider.

Anstatt den Markt zu verlassen, positioniert sich IKEA um, um mit dem heutigen Kauf chinesischer Verbraucher zu übereinstimmen.

Das Unternehmen kündigte an, sieben seiner wichtigsten großen Filialen zu schließen, wobei der Betrieb am 2. Februar endet.

Die Schließungen betreffen Orte in Städten wie Shanghai, Guangzhou und Tianjin.

Diese Geschäfte wurden für Destination Shopping und große Einkäufe konzipiert – ein Format, das zunehmend schwerer aufrechtzuerhalten ist, da immer weniger Haushalte in neue Wohnungen ziehen und die Ausgaben für Hausrenovierungen nachlassen.

Auswirkungen der Immobilienverlangsamung

Chinas anhaltender Immobilieneinbruch hat in den letzten Jahren die Nachfrage nach Möbeln stark belastet. Neubaukäufe sind zurückgegangen, und auch die Renovierungsaktivitäten in mehreren städtischen Zentren haben nachgelassen.

Dies hat den Kundenaufkommen in großen Möbelgeschäften reduziert, die auf bedeutende Einzelkäufe angewiesen sind.

Gleichzeitig haben lokale Online-Möbelmarken mit niedrigeren Preisen und schnellerer Lieferung Marktanteile gewonnen.

Diese Anbieter arbeiten mit leichteren physischen Flächen und können schneller auf Veränderungen in der Verbrauchernachfrage reagieren.

Der kombinierte Druck hat große, abwärtige Geschäfte für internationale Einzelhändler in China weniger effizient gemacht.

Verschiebung hin zu kleineren Geschäften

Während einige große Filialen geschlossen wurden, plant IKEA, seine Präsenz durch kleinere Filialen auszubauen.

In den nächsten zwei Jahren plant man, etwa ein Dutzend kompakte Filialen in Peking und Shenzhen zu eröffnen.

Diese Geschäfte bieten in der Regel sorgfältig ausgewählte Produktauswahl, Designdienstleistungen und digitale Bestellungen statt eines umfangreichen Vor-Ort-Bestands.

Die kleineren Formate sind so gestaltet, dass sie näher an Wohngebieten und öffentlichen Verkehrsknotenpunkten liegen. Dies ermöglicht es dem Unternehmen, mit Kunden in kleineren Wohnungen in Kontakt zu treten, die häufiges, bequem genutztes Einkaufen bevorzugen.

Es senkt auch die Betriebskosten im Vergleich zur Unterhaltung großer Lagerhäuser.

Digitale Kanäle stehen im Mittelpunkt

Nach den Schließungen wird IKEA weiterhin 34 physische Geschäfte in ganz China betreiben, dazu zwei Flaggschiff-E-Commerce-Geschäfte und zusätzliche digitale Vertriebskanäle.

Das Unternehmen erklärte, dass diese Plattformen zusammen mehr als 1 Milliarde chinesische Verbraucher erreichen.

Online-Verkäufe und -Erfüllung spielen nun eine zentrale Rolle in der China-Strategie des Einzelhändlers.

IKEA arbeitet mit JD.com Inc. zusammen, um sofortige Lieferdienste in sieben chinesischen Städten anzubieten.

Diese Partnerschaft soll die Erwartungen an Samme-Day- oder Schnelllieferungen erfüllen, die im chinesischen E-Commerce-Markt Standard geworden sind.

Chinas Platz im globalen Geschäft von IKEA

Chinas Beitrag zum Gesamtumsatz von IKEA ist im Laufe der Jahre zurückgegangen, obwohl es weiterhin zu den zehn größten Märkten des Unternehmens weltweit gehört.

Der Einzelhändler hat in den letzten Jahren keine detaillierten Finanzzahlen für seine China-Aktivitäten veröffentlicht.

Die Entscheidung, bestimmte Filialen zu verkleinern, deutet auf eine Neukalibrierung und nicht auf einen Rückzug hin.

Indem Ressourcen auf kleinere Geschäfte, digitale Plattformen und lokale Liefernetzwerke umverteilt werden, passt IKEA sein Modell an einen Markt an, in dem sich Wohnungstrends, Konsumgewohnheiten und Wettbewerbsdynamiken verändert haben.

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