Sportradar (WKN: A3C2JA) sammelt und verkauft Sportdaten und ist damit zu einer Art Mautstelle des globalen Wettmarkts geworden. Unsere These lautet: Exklusive Rechte plus globale Distribution ergeben ein Geschäft, dessen Umsatz schneller wächst als seine Kostenbasis. Und genau deshalb halten wir auch die Sportradar-Aktie für sehr interessant.
Die Sportradar-Aktie in der Fundamentalanalyse
Der Umsatz stieg im zweiten Quartal auf 377,82 Mio. Euro. Das bedeutet ein Plus von 60,03 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahresquartal und 9,03 % mehr als im ersten Quartal 2026. Wichtigster Treiber war das Content-Geschäft mit 254,45 Mio. Euro (+27 %), gespeist aus der Übernahme von IMG ARENA. Das bereinigte EBITDA (das operative Ergebnis vor Abschreibungen und Sondereffekten) kletterte um 19 % auf 76 Mio. Euro, die Marge auf 20,2 %.
Im gesamten Halbjahr sieht das Ganze aber etwas nüchterner aus. 724,33 Mio. Euro Umsatz bedeuten 15 % Wachstum. Und die bereinigte Halbjahresmarge liegt bei rund 19,6 % nach 19,55 % im Vorjahreshalbjahr. Die versprochene Margenausweitung hat im ersten Halbjahr also schlicht nicht stattgefunden.
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