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Das Vereinigte Königreich hat Olumide Osunkoya zu vier Jahren Gefängnis verurteilt, weil er ohne behördliche Genehmigung ein Netzwerk illegaler Kryptowährungs-Geldautomaten betrieben hat.

Die Verurteilung markiert den ersten Strafprozess im Vereinigten Königreich im Zusammenhang mit nicht registrierten Kryptoaktivitäten und signalisiert ein breiter angelegtes Vorgehen der Financial Conduct Authority (FCA) gegen nicht autorisierte Operationen mit digitalen Vermögenswerten.

Osunkoyas Unternehmen, GidiPlus Ltd., betrieb 28 nicht lizenzierte Krypto-Geldautomaten und verarbeitete zwischen Dezember 2021 und März 2022 2,6 Millionen Pfund (3,14 Millionen Dollar).

Die Behörden gaben bekannt, dass er später versuchte, die Entdeckung zu verhindern, indem er die Maschinen unter falscher Identität transferierte.

Seine Verurteilung folgt einer von der FCA angeführten Aktion zur Entfernung illegaler Krypto-Geldautomaten im ganzen Land und unterstreicht die Entschlossenheit der Aufsichtsbehörde, die Compliance im Sektor digitaler Vermögenswerte zu verschärfen.

Krypto-Geldautomaten und Finanzkriminalität

Krypto-Geldautomaten ermöglichen es Nutzern, digitale Vermögenswerte mit Bargeld zu kaufen und zu verkaufen, und bieten ein Maß an Anonymität, das nach Ansicht der Regulierungsbehörden sie anfällig für Missbrauch macht.

Während das Vereinigte Königreich strenge Anforderungen zur Bekämpfung der Geldwäsche (AML) an Krypto-Unternehmen gestellt hat, stellen nicht registrierte Geldautomaten eine erhebliche Herausforderung für die Durchsetzung dar.

Osunkoya versäumte nicht nur die Registrierung bei der FCA, sondern unterließ auch die Durchführung von AML-Prüfungen, wodurch illegale Transaktionen unkontrolliert ablaufen konnten.

Die Behörden stellten fest, dass er Ausweisdokumente gefälscht und unter falschen Firmennamen operiert hatte, was die Befürchtung unterstreicht, dass unregulierte Krypto-Geldautomaten für Finanzkriminalität missbraucht werden könnten.

Die FCA, die von allen Krypto-Unternehmen die Einhaltung ihrer AML-Standards verlangt, warnt seit langem vor den Risiken, die mit digitalen Vermögenswerten verbunden sind.

Der Fall hat die Debatte über die Notwendigkeit strengerer Durchsetzungsmechanismen neu entfacht, da die Regulierungsbehörden versuchen, Finanzkriminalität zu verhindern, ohne die Innovation im Kryptosektor zu ersticken.

FCA geht gegen illegale Krypto-Geldautomaten vor.

Osunkoyas Verurteilung folgt einer umfassenderen Initiative der FCA zur Bekämpfung illegaler Krypto-Geldautomaten.

Im Jahr 2023 inspizierte die Regulierungsbehörde in Zusammenarbeit mit den örtlichen Strafverfolgungsbehörden 38 Standorte, die im Verdacht standen, nicht registrierte Geräte zu beherbergen, was zur Entfernung von 30 Geräten führte.

Das harte Durchgreifen führte zu einem starken Rückgang der Anzahl der in Großbritannien gelisteten Krypto-Geldautomaten auf Coin ATM Radar, von 80 im Jahr 2022 auf null im Jahr 2024.

Die FCA hat stets betont, dass Krypto-Assets im Vereinigten Königreich nach wie vor hochspekulativ und weitgehend unreguliert sind.

Während legale Geldautomaten strenge Regeln einhalten müssen, deutet der Mangel an registrierten Geräten darauf hin, dass die Betreiber Schwierigkeiten haben, die Anforderungen zu erfüllen.

Die Aufsichtsbehörde hat außerdem bekräftigt, dass Verbraucher, die sich mit Krypto-Investitionen befassen, darauf vorbereitet sein sollten, ihr gesamtes Geld zu verlieren.

Der britische Ansatz gegenüber illegalen Krypto-Geldautomaten ist Teil eines wachsenden globalen Trends. In den USA haben die Aufsichtsbehörden die Kontrolle von Krypto-Kiosken aufgrund von Bedenken hinsichtlich Geldwäsche und Betrugs verschärft, wobei einige Bundesstaaten eine verbesserte Berichterstattung und Lizenzierung vorschreiben.

Die Europäische Union hat im Rahmen ihrer Verordnung über Märkte für Krypto-Assets (MiCA) auch Maßnahmen zur Standardisierung der Compliance in den Mitgliedstaaten eingeführt.

Die aggressive Haltung der FCA deutet darauf hin, dass das Vereinigte Königreich ähnliche Modelle übernehmen und möglicherweise legale Krypto-Geldautomaten unter strengeren Richtlinien wieder einführen könnte.

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