Schwindende Rohstoffreserven in risikoarmen Regionen, stagnierende Entdeckungsraten und immer komplexere Genehmigungsverfahren – die Situation im Goldminensektor zwingt die führenden Produzenten zum Handeln. Da die Erschließung neuer Großprojekte auf der grünen Wiese mit drastisch steigenden Kosten verbunden ist, verlagert sich der Fokus der Branchenriesen zunehmend auf den Kauf bereits fortgeschrittener Projekte. Allein in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 entfielen laut Erhebungen des Fachportals MiningBeacon über 40 % des gesamten Transaktionsvolumens im Bergbau auf die Goldbranche, was Deals im Wert von 41 Mrd. USD entspricht. Westafrikanische Schertrends und etablierte Bergbauregionen werden daher zu Zielgebieten für ressourcenhungrige Konzerne, die ihre Verarbeitungskapazitäten auslasten müssen.