Der Goldpreis hängt derzeit an den Wasserstandsmeldungen aus der Ost-Ukraine. Nach dem steilen Anstieg in den vergangenen Wochen könnte ein mögliches Gipfeltreffen zwischen Russland und den USA die Notiz wieder an ihren Ausgangspunkt zurückbefördern. Immerhin steigen jetzt die Aktien der großen Goldminer – dank starker Jahreszahlen!

Krieg oder Frieden oder etwas dazwischen?

Die Telefone der Diplomaten waren in den vergangenen Wochen auf Hochbetrieb geschaltet. Vermittlungsversuche, Beschwichtigungen und allerlei mehr stand da auf der Tagesordnung zwischen Paris, Berin, Kiew, Moskau und Washington. Am Ende kommt es eh darauf an, was Wladimir Putin und Joe Biden auskaspern, um es mal ganz flapsig auszudrücken. Beide brauchen politische Erfolge, denn der eine steht vor einer krachenden Niederlage im November bei den Zwischenwahlen, während der andere sein Volk trotz einer darbenden Wirtschaft bei Laune halten muss. Im Zweifel wird Russland die Gebiete in der Ostukraine als unabhängige Staaten einfach anerkennen (oder gar annektieren) und kein einziger Nato-Staat wird deshalb auch nur einen Soldaten dafür an irgendeine Front schicken. Ein offener Krieg wird derzeit wohl nur von Waffenhändlern und Rüstungskonzernen bzw. deren Lobbyisten herbeigesehnt. Die Lücken, die Afghanistan und der Irak hinterlassen haben, müssen schließlich gefüllt werden.

Goldpreis: Eine Funktion der Nachrichten aus der Ostukraine

Entsprechend fällt die Reaktion an den Finanzmärkten aus. Gold ist zu einem Spielball des Konflikts geworden und taugt einmal mehr als sicherer Hafen. Seit Ende Januar konnte die Notiz mehrere hartnäckige Widerstände durchbrechen und befindet sich nun knapp unterhalb der runden 1.900er Marke. Das ist der höchste Stand seit Ende 2020. Solange die Krise nicht vorbei ist oder sich zumindest eine nachhaltige Entspannung abzeichnet, dürfte Gold weiter gut unterstützt sein. Dafür sprechen auch die Gold-ETF, deren Zuflüsse allein in der vergangenen Woche bei 11,5 Tonnen lagen. Zudem haben auch die spekulativen Finanzinvestoren wiede revrstärkt Gold gekauft. Laut der CFTC-Statistik erhöhten sie ihre Netto-Long-Positionen in der Woche zum 15. Februar um satte 55 Prozent auf ein neues Dreimonatshoch von rund 108.000 Kontrakten.

Sollte es aber nach einem möglichen Gipfeltreffen zwischen Biden und Putin Entspannungssignale geben, dürfte der Goldpreis einen Teil des Aufschlags der vergangenen Wochen wieder abgeben. Uns würde es nicht wundern, wenn es dann zügig wieder in den Bereich zwischen 1.790 und 1.840 US-Dollar je Unze zurückgeht.

Goldaktien kommen langsam in Bewegung

Für die Spekulanten sind solche Bewegungen ein Problem, für Langfristinvestoren stellt sich diese Frage aber gar nicht. Denn im Gegensatz zum Goldpreis liegt bei Goldaktien eine klare Unterbewertung vor. Vor wenigen Tagen hatten Barrick Gold und Newmont starke Jahreszahlen vorgelegt. Die Cashflows steigen, die Nettogewinne erhöhen sich ebenso wie die Dividenden und die großen Konzerne legen fast allesamt Aktienrückkaufprogramme auf. Heute Nacht legten dann aus der mittleren Riege Yamana Gold und Lundin Mining gute Zahlen vor.

Für Anleger liegen hier inzwischen Dividendenrenditen von teils deutlich über 3 Prozent auf dem Tisch – bei einer maßvollen Gewinnbewertung. Dinge also, die man am allgemeinen Aktienmarkt trotz der jüngsten Rückschläge kaum findet. Noch günstiger wird es dann nur noch in der Reihe der Gold-Developer und explorer. Hier ist nur ein Teil der Bewegung des Goldpreises angekommen. Gute Bohrergebnisse wie bei Cartier Resources (0,14 CAD | 0,11 Euro; CA1467721082) werden vom Markt noch weitgehend ignoriert. Dabei stellt 2022 für Cartier ein wegweisendes Jahr da, denn nun soll die erste Wirtschaftlichkeitsrechnung (PEA) für die weit fortgeschrittene Chimo-Mine in Québec vorgelegt werden (mehr hier). Das Papier ist auf diesem Level (Börsenwert lediglich 33 Mio. C$) daher weit mehr als auf eine Wette auf stabile Goldpreise.

Aktieninfo Cartier Resources
ISIN: CA1467721082
Börsenkürzel (TSX-V): ECR
Aktienkurs: 0,14 CAD | 0,11 Euro
Börsenwert: 33 Mio. CAD (voll verwässert)
Aktienzahl voll verwässert: 235,5 Mio.
davon Optionen: 17,4 Mio.
Top-Anteilseigner: Agnico Eagle (16,4%); Quebec Funds (12%), Jupiter Asset Management (9,8%), Ruffer (3,9%), SSI (3,3%), Management (4%)
Weitere Informationen und die aktuelle Unternehmenspräsentation finden Sie unter https://ressourcescartier.com/.

 

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Bilder/Graphiken: TK News Services UG (haftungsbeschränkt), Cartier Resources

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