Fresenius Aktie: Das sollte man sich durch den Kopf gehen lassen …

Fresenius ist überraschend stark ins neue Jahr gestartet. Der Umsatz stieg um 4,6% und der Gewinn um 3%. Die operative Marge verbesserte sich von 12,8 auf 13,1%. Die einzelnen Sparten entwickelten sich sehr unterschiedlich. Kabi ist profitabel gewachsen, profitiert aber nicht mehr so stark von Nachschubproblemen der US-Konkurrenz bei einigen Medikamenten. Dafür bietet der Markt für Biosimilars künftig hohes Wachstumspotenzial. Das Bluttransfusions-Geschäft (Fenwal) steht dagegen zur Disposition. FMC konnte Umsatz und Ergebnis dank eines starken USGeschäfts steigern.

Helios musste nochmals Rückgänge bei Umsatz und Ergebnis verkraften. Ein überzeugendes Spanien-Geschäft konnte die Schwäche in Deutschland nicht kompensieren. Vamed profitierte von einem dynamischen Projekt- und Dienstleistungsgeschäft. Der Umsatz schoss um 77% nach oben und das Ergebnis um 50%. Im laufenden Jahr erwartet Fresenius ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 3 bis 6%. Der Gewinn dürfte jedoch stagnieren.

Verantwortlich sind hohe Investitionen in künftiges Wachstum sowie die 2 Mrd $ schwere NxStage-Übernahme. Insgesamt 2,5 Mrd € will Fresenius in den Ausbau des Dialyse-Geschäfts in China, in die Entwicklung neuer Generika und in die Restrukturierung der Helios-Kliniken investieren. Vor allem die Personaldecke wird erweitert. Zudem sind kleinere Krankenhaus-Übernahmen in Spanien und Lateinamerika geplant.

[Finanztrends]

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