Europäische Indizes: Schlimmer geht nicht!

Die europäischen Indizes gehören zu den am schlimmsten betroffenen am Donnerstag, nachdem die asiatischen Märkte und US-Futures tiefer gefallen sind, da die Hoffnung auf einen Stimulus vor den US-Wahlen im November mit einem demokratisch-republikanischen Patt verblasst. Die Dow-Jones-Futures werden 0,51% niedriger gehandelt und die S&P500-Futures sind zum Zeitpunkt der Pressekonferenz um 0,63% gefallen. Aktien in ganz Europa werden in den roten Zahlen gehandelt.

Der Euro Stoxx 50-Index ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung um 2,4% gefallen, da die Industrieproduktion im August um 0,7% gestiegen ist, was einem fehlenden Konsens von 0,8% entspricht, aber im Jahresvergleich um 7,2% gefallen ist. Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, wird am späten Donnerstag eine Rede halten.

Der Londoner FTSE 100-Index ist zur Pressezeit um 2,07% gesunken, angeführt von einem starken Rückgang der Bank- und Energieaktien sowie der Fluggesellschaften aufgrund von Regierungsrestriktionen zur Eindämmung der steigenden Coronavirus-Fälle. Der Bericht der Bank of England über die Kreditbedingungen wird demnächst veröffentlicht.

Der deutsche DAX ist um massive 2,75% gefallen, da die Renditen deutscher Anleihen auf ein Siebenmonatstief gefallen sind und die Anleger zu sichereren Anlagen wechseln. Aktien auf breiter Front sind stark rückläufig, wobei Automobile, Banken, Energie- und Technologiewerte den Rückgang anführen. Für Donnerstag sind keine größeren wirtschaftlichen Ereignisse geplant.

Der französische CAC 40-Index hat sich um 2,09% verschlechtert, nachdem der Verbraucherpreisindex im September im Vergleich zum Vormonat um 0,5% gesunken ist, was dem Konsens entspricht. Finanz-, Energie- und Verbrauchertitel drücken den Index nach unten. Die Daten des Index der Verbraucherstimmung für Oktober werden voraussichtlich am Donnerstag veröffentlicht.

Der spanische IBEX-Index wird 1,73% niedriger gehandelt, wobei alle Sektoren im roten Bereich liegen. Banken- und Energieaktien führen den Rückgang an.

Forex-Handel: Futures auf den US-Dollar-Index sind um 0,19% auf 93,545 gestiegen. Der Dollar hat gegenüber dem Euro um 0,14% auf $1,1730 und gegenüber dem Pfund Sterling um 0,12% auf $1,2994 zugelegt.

ETFs am Donnerstag zu beobachten: Vanguard FTSE Europe ETF (NYSE:VGK) und SPDR Euro Stoxx 50 ETF (NYSE:FEZ), iShares MSCI United Kingdom ETF (NYSE:EWU), iShares MSCI Eurozone ETF (NYSE:EZU)

[Finanztrends]

Kostenloser Newsletter

Bekommen Sie täglich die neuesten News unserer Experten!!!
Email

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen