
Ericsson AB bereitet sich darauf vor, etwa 1.600 Arbeitsplätze abzubauen, während sie die Bemühungen zur Senkung der Betriebskosten vorantreibt.
Der schwedische Anbieter von Netzausrüstung teilte am Donnerstag mit, dass die Kürzungen seine Belegschaft in Schweden betreffen werden und dass er Verhandlungen mit den Gewerkschaften aufgenommen habe.
Die Entscheidung verstärkt bei Ericsson eine breitere Kostensenkung, da das Unternehmen daran arbeitet, die Margen in einem Telekommunikationsgerätemarkt zu schützen, der länger als erwartet schwach geblieben ist.
Sie spiegelt auch wider, wie sich Netzanbieter weiterhin an langsamere Ausgabezyklen von Mobilfunkanbietern anpassen.
Schwedische Arbeitskräftekürzungen rücken ins Rampenlicht
Ericsson bestätigte, dass die geplanten Arbeitsplatzabbauen die Beschäftigten in Schweden beeinträchtigen werden, was eine bedeutende Kostenänderung auf dem Heimatmarkt darstellt.
Das Unternehmen erklärte, der Prozess sei in Gespräche mit Gewerkschaften übergegangen, was ein wichtiger Schritt bei der Umstrukturierung von Plänen ist, die das schwedische Personal betreffen.
Für Ericsson bleibt Schweden zentral für seine Abläufe, sodass die geplanten 1.600 Stellenabbauen ein bedeutender Teil der laufenden Bemühungen sind, die Kosten im gesamten Unternehmen neu zu gestalten.
Der Schritt legt nahe, dass Sparmaßnahmen nicht auf kleinere Märkte beschränkt sind, sondern auch Kernstandorte einschließen.
Die Verlangsamung der Telekommunikationsausrüstung setzt die Lieferanten unter Druck
Ericsson versucht, in einer schwierigen Zeit für Telekommunikationsnetzanbieter Kosten zu senken und die Margen zu verbessern.
Der Sektor hat jahrelang gelitten, da die Nachfrage nachließ und die Betreiber größere Investitionen zurückhielten.
Ein Bloomberg-Bericht stellt fest, dass ein zentrales Problem darin besteht, dass die Ausgaben der Anbieter im Zusammenhang mit 5G-Technologie nicht das Niveau erreicht haben, das viele in der Branche erwartet hatten.
Mit einem langsameren Tempo der Netzwerkaufrüstungen haben Ausrüstungslieferanten schwierigere Verkaufsbedingungen und ein wettbewerbsintensiveres Marktumfeld erlebt.
Ericssons nordischer Konkurrent Nokia Oyj hat ebenfalls unter demselben Marktdruck zu kämpfen, was zeigt, dass die Abschwächung mehrere große Lieferanten in der Region betroffen hat.
Entlassungen folgen dem früheren Umstrukturierungsplan
Die jüngsten Kürzungen bauen auf Ericssons früheren Umstrukturierungsbemühungen auf.
Im Jahr 2023 kündigte das Unternehmen einen globalen Plan an, 8.500 Arbeitsplätze abzubauen, was etwa 8 % der damaligen Belegschaft entsprach.
Seitdem hat das Unternehmen weiterhin die Personalstärke reduziert. Ericsson entließ im vergangenen Jahr Hunderte von Mitarbeitern in Spanien und Kanada und hielt den Umstrukturierungsprozess über die erste weltweite Ankündigung hinaus aktiv.
Mit den neuen Kürzungen, die nun auf Schweden fokussiert sind, scheint Ericsson den mehrjährigen Plan zu verlängern, um Kosten zu senken und die Rentabilität zu sichern, während die Nachfrage weiterhin unter Druck steht.
Die Aktienentwicklung zeigt Marktunsicherheit
Ericssons Umstrukturierungsmaßnahmen erfolgen zu einer Zeit, in der das Vertrauen der Investoren auf die Probe gestellt wurde.
Der Aktienkurs des Unternehmens ist in den letzten 12 Monaten um etwa 8,5 % gefallen.
Dieser Rückgang spiegelt die anhaltenden Herausforderungen auf dem Telekommunikationsmarkt wider, darunter langsamere Ausgaben der Anbieter, eine schwächere Nachfrage und die Notwendigkeit für Lieferanten, ihre Aktivitäten weiter zu straffen.
Für Ericsson ist der Abbau von Arbeitsplätzen eine Möglichkeit, auf diese Bedingungen zu reagieren, während die Kosten weiterhin kontrolliert werden.
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