Einfach gedacht: Hypoport sollte sich bei der EZB bedanken!

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat heute verkündet, sie werde bis mindestens Ende 2019 die Zinsen nicht anheben. Das hat die Laune der Sparer und die Aktienkurse der Banken europaweit auf Talfahrt geschickt, vor allem die der deutschen Institute wie Deutsche Bank und Commerzbank. Zurecht, denn die Banken haben zunehmend Probleme, eine (halbwegs) auskömmliche Zinsmarge zu erwirtschaften und leiden massiv unter dem negativen Einlagenzins von -0,4%, den sie für ihre Mindestreserveguthaben bei der EZB bezahlen müssen.

Des Sparers Leid bringt allerdings für andere Leute Freude. So bleibt die Liquiditätsversorgung der Börsen weiterhin günstig und gesichert und auch die des Immobilienmarktes. Immobilienpreise und -aktien dürften daher weiter steigen. Und auch für Hypoport [WKN: 549336] sollte sich diese Entwicklung gleich doppelt auszahlen: günstige Zinsen verleiten mehr Kunden, Immobilien zu kaufen und zu finanzieren. Und der nicht nachlassende Druck auf die Banken zwingt diese dazu, immer stärker auf Onlineangebote zu setzen. Und Hypoport ist hier mit seiner Kreditplattform Europace sehr gut positioniert und gewinnt immer mehr Kunden, vor allem aus dem Sparkassen- und Genossenschaftsbankenbereich.

Meine Einschätzung: für Hypoport könnte das Umfeld kaum günstiger sein!

Disclaimer
Hypoport befindet sich auf meiner Beobachtungsliste und in meinem Depot. [ iNTELLiGENT iNVESTiEREN]

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