Ein großes Landpaket im westafrikanischen Liberia und noch größere Ambitionen. Das Unternehmen Zodiac Gold befindet sich in einer entscheidenden Phase: 2026 läuft ein großangelegtes Bohrprogramm, bis Jahresende soll eine erste Goldressource von über einer Million Unzen präsentiert werden.
Wer an Goldbergbau in Afrika denkt, denkt zunächst an Südafrika oder Ghana. Doch die eigentliche Größe liegt woanders: Westafrika als Gesamtregion produziert jährlich mehr Gold als China, Russland oder Australien. In diesem Gürtel, der sich geologisch vom Senegal bis nach Nigeria erstreckt, wurden bislang rund 450 Millionen Unzen Gold entdeckt – in über 70 Lagerstätten, die jeweils mehr als eine Million Unzen umfassen. Vergleiche mit dem berühmten Abitibi-Gürtel in Kanada sind nicht übertrieben.
Und genau hier kommt Liberia ins Spiel. Das kleine westafrikanische Land gilt in dieser Region als am wenigsten exploriert – für Anleger bedeutet das: Die besten Entdeckungen könnten noch bevorstehen. Genau auf dieses Potenzial hat sich Zodiac Gold Inc. (ISIN: CA98980T1049, WKN: A3EKSC) spezialisiert. Das 2020 gegründete Unternehmen mit Sitz im kanadischen White Rock bei Vancouver hält zu 100 % ein Landpaket von mehr als 2.300 Quadratkilometern entlang der produktiven Todi-Scherzone.
Liberia bietet dabei nicht nur geologisch attraktive Bedingungen. Seit 2003 besteht eine stabile Demokratie mit starker US-Präsenz. Die Bergbaugesetzgebung, angelehnt an australisches Recht, gilt als fair und bergbaufreundlich. Der Bergbau trägt rund 25 % zum BIP bei, ausländische Direktinvestitionen haben im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung eine der höchsten Quoten Westafrikas. Die Royalty-Zahlungen an den Staat betragen lediglich 3 %, die Unternehmenssteuer 25 % – beides liegt im regionalen Wettbewerb im attraktiven Bereich.
Das Herzstück: Das Todi-Projekt und seine bisherigen Ergebnisse
Das Flaggschiff von Zodiac Gold ist das Todi-Projekt, ein 418 Quadratkilometer großes Areal rund 13 Kilometer nördlich der liberianischen Hauptstadt Monrovia. Die Nähe zur Hauptstadt ist strategischer Vorteil: Straßen, Hafen, Flughafen und Eisenbahn sind vorhanden, was Exploration und eine spätere mögliche Produktion deutlich kostengünstiger macht.
Im Zielgebiet Arthington lieferten bisherige Bohrungen hochgradige Goldfunde. Zu den besten Ergebnissen zählen Abschnitte wie 18 Meter mit 4,67 Gramm Gold pro Tonne, 9,65 Meter mit 7,5 Gramm oder 6 Meter mit 10,6 Gramm. Zum Vergleich: Bereits ab etwa einem Gramm pro Tonne gelten Goldvorkommen als wirtschaftlich interessant – die Zodiac-Ergebnisse liegen teils ein Vielfaches darüber. In 37 von 39 abgeschlossenen Bohrlöchern wurden bedeutende Goldabschnitte gemessen, was auf eine bemerkenswerte Konsistenz der Mineralisierung hinweist. Nördlich davon, in den Zielgebieten Alasala North und South, wurden ebenfalls starke Ergebnisse erzielt – etwa 19,6 Meter mit 6,17 Gramm oder 4,05 Meter mit 13,92 Gramm pro Tonne.
2026 hat Zodiac ein 14.000-Bohrmeter-Programm gestartet, das den gesamten 16 Kilometer langen Goldtrend abdecken soll. Bis Ende 2026 soll ein aktualisierter technischer Bericht mit einer Goldressource von über einer Million Unzen für Arthington vorliegen – ein Meilenstein, der die Wahrnehmung des Unternehmens am Kapitalmarkt grundlegend verändern könnte.
Eisenerz als strategischer Joker
Was Zodiac Gold von vielen vergleichbaren Explorern unterscheidet, ist ein zweites Standbein: Neben dem Goldfokus im Todi-Kerngebiet besitzt das Unternehmen 2 weitere Lizenzen mit einem Gesamtareal von rund 1.900 Quadratkilometern, die im Herbst 2024 erworben wurden. Diese liegen entlang des Streichens zweier historischer Eisenerzminen, wo bereits Milliarden-Tonnagen entdeckt wurden.
Zodiac plant, durch eigene Bohrungen ein Eisenerzpotenzial von über 200 Millionen Tonnen nachzuweisen. Strategisch besonders vorteilhaft ist die Hafennähe, die eine kostengünstiges Bulk-Shipping ermöglichen würde. Im August 2025 schloss Zodiac eine Absichtserklärung mit Vitol, einem der größten unabhängigen Rohstoffhändler der Welt, die eine mehrjährige Partnerschaft zur Finanzierung und Vermarktung von Eisenerz aus beiden Konzessionen vorsieht – inklusive strukturierter Vorauszahlungen und einer 36-monatigen Abnahmeverpflichtung. Eine solche Konstellation mit einem global agierenden Handelsriesen ist für ein Junior-Unternehmen ein bemerkenswertes Signal.
FormularbeginnFormularendeGold im Aufwind – Vergleich mit der Peer Group
Gold befindet sich seit Jahren in einer strukturellen Aufwärtsbewegung. Geopolitische Spannungen, anhaltende Zentralbankkäufe und ein unsicheres Zinsumfeld haben den Preis auf historische Höchststände getrieben. Kurzfristige Rücksetzer – etwa durch einen stärkeren US-Dollar – sind möglich, ändern aber nichts an der fundamentalen Nachfragestruktur. Für Goldexplorer bedeutet das: Jede neue Unze, die nachgewiesen wird, ist schlicht mehr wert als noch vor einigen Jahren.
Als direkter Vergleich bietet sich Pasofino Gold Limited (ISIN: CA7026573054, WKN: A3CSQB) an, das ebenfalls in Liberia im Dugbe-Projekt nach Gold sucht. Beide Unternehmen verfolgen ähnliche Strategien in derselben Region. Der wesentliche Unterschied: Zodiac verfügt über ein deutlich größeres Flächenpaket mit mehreren Zielgebieten entlang einer klar definierten, produktiven Scherzone. Hinzu kommt ein indirektes Qualitätssignal: Ende 2025 hatte der größte Goldproduzent Liberias, Avesoro Resources (heute Teil der privaten MNG Group), eine Exklusivvereinbarung zur möglichen Übernahme des Todi-Projekts abgeschlossen – auch wenn diese Anfang 2026 ohne abschließendes Ergebnis endete. Dass ein regionaler Marktführer konkretes Übernahmeinteresse zeigte, spricht für die Qualität des Projekts.
Fazit: Kleine Bewertung, große Versprechen
Ende Januar 2026 schloss Zodiac Gold eine erfolgreiche Kapitalerhöhung über 6,1 Millionen kanadische Dollar ab – sogar leicht überzeichnet, was das Vertrauen des Kapitalmarkts unterstreicht. Der Cashbestand liegt bei rund 5 Millionen CAD, womit das gesamte Explorationsprogramm für 2026 finanziert ist.Die Marktkapitalisierung beträgt auf Basis eines Kurses von 0,38 CAD (Stand April 2026) rund 60 Millionen kanadische Dollar, was für ein Unternehmen, das bis Jahresende eine Millionen-Unzen-Ressource anstrebt, eine vergleichsweise moderate Bewertung darstellt.
Das Management ist erfahren: CEO David Kol verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in Westafrika, Explorationsleiter Tom Dowrick ist ein gestandener Geologe mit regionalem Track Record, und Direktor Larry Lepard bringt über vier Jahrzehnte Anlageerfahrung im Edelmetallbereich mit.
Zodiac Gold ist ein Explorer mit ambitionierten Zielen: Das Unternehmen hat in einem der geologisch attraktivsten, aber noch wenig erkundeten Teile Westafrikas ein großes Landpaket gesichert, erste hochgradige Bohrergebnisse geliefert und den Kurs auf eine konkrete Ressourcenschätzung bis Ende 2026 gesetzt. Die strategische Eisenerzoption mit einem global renommierten Handelspartner im Gespräch kommt als positiv zu wertender Zusatzfaktor hinzu. Für spekulativ orientierte Anleger bietet Zodiac Gold damit eine interessante Einstiegschance.
Zodiac Gold gehört auf die Watchliste aller Anleger, die sich für Gold interessieren. Tiefergehende Informationen zum Unternehmen sind im Verumo Unternehmensprofil zu Zodiac Gold (Link: https://verumo.de/aktien/zodiac-gold-inc) zu finden.
Aktiendaten:
Zodiac Gold
WKN: A3EKSC
ISIN: CA98980T1049
TSX-V: ZAU
FRA: K19
Kontaktadresse:
Munsch International LTD
Tavgetou 19
7100 Aradippou, Zypern
Email: info@verumo.de
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