EcoGraf-Aktie: Was denn nun?

Die EcoGraf-Aktie war in den letzten Tagen „Volatilitätsmeister“ an der Börse. Kaum eine andere Aktie wies in den letzten Handelstagen so hohe Kursschwankungen auf wie der australische Graphitproduzent. Nachdem die EcoGraf-Aktie am letzten Donnerstag um ca. 30 Prozent in die Höhe schoss, verlor sie am Freitag wieder über zehn Prozent an Wert. Heute Morgen hat sich das Blatt wieder gewendet und die Aktie ist abermals mit mehr als zehn Prozent im Plus. Was steckt hinter den großen Kurssprüngen der EcoGraf-Aktie?

Welchen Wert hat diese Kooperation?

Die Nachricht, die den Kurs von EcoGraf auf Berg- und Talfahrt schickte, war die Ankündigung einer Kooperation mit dem südkoreanischen Großkonzern POSCO. Noch handelt es sich nur um eine Absichtserklärung. Aber die Aussicht auf eine engere Zusammenarbeit mit dem Industriegiganten aus Korea weckte offenbar viel Fantasie auf dem Börsenparkett. Die Absichtserklärung zwischen den beiden Unternehmen sieht vor, dass EcoGraf Batterieanodenmaterial an POSCO liefert, das auf Basis des unweltschonenden unternehmenseigenen Herstellungsverfahrens produziert werden soll.

Das Auf und Ab an der Börse machte deutlich, dass die Anleger noch keine klare Meinung haben, welchen Wert sie der Zusammenarbeit von EcoGraf und POSCO beimessen sollen. Nach anfänglicher Euphorie gab es einen Rücksetzer, der wiederum von einer Gegenreaktion abgelöst wurde.

Noch zu früh für einen Kauf?

Der Wert der Absichtserklärung ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt zugegebenermaßen auch kaum zu beurteilen. Erst die kommenden Jahre werden zeigen, wie intensiv die Kooperation von EcoGraf und POSCO ausfallen wird. Bis dahin ist die EcoGraf-Aktie mit einer gewissen Vorsicht zu genießen.

Zwar wird Graphit auf Jahre hinaus ein begehrter Rohstoff bleiben, da es einer der zentralen Bestandteile von Lithium-Ionen-Batterien ist, die in Millionenstückzahlen in den Akkus von Elektroautos verbaut werden. Trotzdem ist nicht abzuschätzen, welche Rolle EcoGraf zukünftig in diesem Markt spielen wird. Mutige Anleger können sich einen Kauf überlegen. Konservative Anleger sollten noch ein wenig Zeit vergehen lassen.

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