easyJet Aktie: Bitte unbedingt beachten!

easyJet blickt auf ein herausforderndes 1. Halbjahr zurück. Während der Umsatz stieg, befanden sich die Margen im Sturzflug. Die Kosten sind auf breiter Front gestiegen. Hauptverantwortlich für den rapiden Margenrückgang sind jedoch die Kosten für Kerosin, gefolgt von höheren Flughafengebühren. Der Umsatz legte um 7,3% auf 2,3 Mrd £ zu. Der Ticketabsatz, wie auch die Bordverkäufe trugen zum Umsatzplus bei. Für Kopfschmerzen sorgte der steigende Ölpreis.

Denn die Tankausgaben schossen um mehr als 30% auf 602 Mio £ in die Höhe. Da die durchschnittlichen Ticketpreise im Wesentlichen auf Vorjahresniveau stagnierten, ist ein Teil der Mehrausgaben auf die höhere Anzahl von durchgeführten Flügen zurückzuführen. Von den restlichen 24% stammen rund 17 Prozentpunkte von gestiegenen Marktpreisen für Kerosin. Der interne Preisanstieg lag demnach bei 7%.

Damit zählt easyJet zu den schwächsten Absicherern von Treibstoffkosten. easyJet kämpft darüber hinaus mit höheren Flughafengebühren und stark steigenden Kosten für die Crew. Unterm Strich flog der Billiganbieter einen Verlust von 218 Mio £ ein. In der Vorjahresperiode hat der Verlust nur 52 Mio £ betragen. Auch der Cashflow enttäuschte mit einer Halbierung auf 338 Mio £. Auch wenn die Eigenkapitalausstattung abnimmt, ist easyJet mit einer Eigenkapitalquote von 44% nach wie vor solide finanziert.

[Finanztrends]

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