
Die Dow-Jones-Futures notierten heute, am 11. März, im Minus, da Händler auf die bevorstehenden US-Inflationsdaten warteten und sich auf den andauernden Krieg im Iran konzentrierten. Sie fielen auf $47,600x, ein Rückgang von 6.12% gegenüber dem diesjährigen Höchststand.
Dow Jones futures fallen vor US-Inflationsbericht
Der US-Aktienmarkt gab am Mittwoch nach, da Händler auf den bevorstehenden US-Verbraucherinflationsbericht warteten. Die dem Dow Jones zugeordneten Werte verloren 123 Punkte, während die mit dem S&P 500, Nasdaq 100 und Russell 2000 verbundenen Indizes um 10, 42 bzw. 15 Punkte fielen.
Von Reuters befragte Ökonomen erwarten, dass der bevorstehende Bericht zeigt, dass die Gesamt- und die Kerninflation im Februar dieses Jahres über 2% geblieben sind.
Die durchschnittliche Schätzung geht davon aus, dass der headline Consumer Price Index (CPI) im Februar um 2.4% gestiegen ist, während der Kern-CPI bei 2.5% blieb.
Die meisten Analysten gehen davon aus, dass die Inflation wegen des andauernden Krieges im Iran weiter steigen wird. Der Krieg hat die Energiepreise nach oben getrieben, wobei Brent und West Texas Intermediate (WTI) auf $92 bzw. $88 stiegen. Auch Erdgas ist in den vergangenen Wochen zweistellig gestiegen.
Die Ölpreise sprangen selbst nachdem die Internationale Energieagentur (IEA) eine massive Freigabe von Notfallölreserven vorgeschlagen hatte, um die Preise zu senken.
Besonders auffällig ist der Anstieg der Benzinpreise in den vergangenen Wochen: Der durchschnittliche Benzinpreis erreichte $3.5, den höchsten Stand seit 2024. Er ist nun an 11 aufeinanderfolgenden Tagen gestiegen – ein Trend, der kurzfristig anhalten könnte, solange der Krieg im Iran andauert.
Während Donald Trump signalisiert hat, er wolle einen kurzen Krieg, hat der Iran seinerseits angedeutet, dass er viel länger andauern werde. Iran hofft, künftige Angriffe durch die beiden Länder in der Zukunft zu verhindern.
Die gestiegene Erwartung weiterer Inflation erklärt, warum die US-Anleiherenditen steigen. Daten zeigen, dass die zehnjährige Rendite auf 4.17% gestiegen ist, während die 30-jährige und die Jahresrendite auf 4.8% bzw. 3.52% anstiegen.
Oracle lieferte starke Prognosen
Ein weiterer nennenswerter Katalysator für den Dow Jones sind die jüngsten Oracle-Ergebnisse, die am Dienstag veröffentlicht wurden.
Obwohl Oracle kein Dow-Jones-Unternehmen ist, dienen seine Zahlen als Gradmesser für die boomende Branche der künstlichen Intelligenz.
Oracle teilte mit, dass der Umsatz auf $17.18 Milliarden stieg, mehr als die von Analysten erwarteten $16.9 Milliarden. Der Umsatz wuchs um 22% im Jahresvergleich, während das Nettoergebnis auf $3.7 Milliarden anstieg. Ein Großteil des Umsatzwachstums stammte aus dem KI-Infrastrukturgeschäft.
Mit Blick nach vorn werden die nächsten wichtigen Katalysatoren für den Dow-Jones-Index die anstehenden Quartalszahlen von Dollar General, Ulta Beauty, Lennar und Adobe sein, die am Donnerstag veröffentlicht werden.
Die Futures des Dow-Jones-Index werden auch auf den bevorstehenden US-PCE-Bericht reagieren, der am Freitag veröffentlicht wird. Dies ist ein wichtiger Bericht, da er das von der Federal Reserve bevorzugte Inflationsmaß ist.
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