Stratec (WKN: STRA55) ist ein zentraler Partner der Labortechnikhersteller. Über die Entwicklung von Automatisierungslösungen sowie zugehörigen Verbrauchsmaterialien, Komponenten und Software kann das Unternehmen ein komplettes Leistungsspektrum bieten, das seinen Kunden über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg die Arbeit erleichtert. Vor drei Monaten berichteten wir von einem schwachen operativen Jahresstart der Stratec-Aktie, geprägt von Beschaffungsschwierigkeiten und verzögerten Auslieferungen. Gleichzeitig war die Erwartung, dass Stratec im weiteren Jahresverlauf verlorenes Terrain wieder gutmachen kann.

Und tatsächlich war nicht nur im Q2 eine insgesamt deutliche Verbesserung zu erkennen, sondern auch ein kräftiges Momentum, das auf weiter steigende Ergebnisse hoffen lässt. Und das sogar auf Jahre hinaus, denn die Nachfrage nach Projekten rund um das Management des Produktlebenszyklus ist hoch und mehrere der Entwicklungsprojekte werden derzeit in die Serienfertigung überführt.

Stratec-Aktie: Die Gegenwart ist noch grau

Dennoch ist festzustellen, dass +1,5 % beim Umsatz eher glanzlos sind. Verkäufe von Systemen liefen zwar recht gut, aber bei Ersatzteilen und Verbrauchsmitteln bestellten Kunden temporär weniger. Und auch für das laufende Q3 erwartet das Management noch keine großen Sprünge. Erst das Q4 soll den großen Durchbruch bringen. Erfreulich ist dennoch, dass Stratec bei den Margen deutlich zugelegt hat im Vorjahresvergleich. Unter dem Strich liegt der Halbjahresgewinn daher fast auf dem Vorjahresniveau, bei 20 Cent je Anteil.

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