July PCE inflation hit a 5-month high, raising doubts about a Fed rate cut in September

Die von der Trump-Regierung verhängten Zölle auf ausländische Waren wurden größtenteils von amerikanischen Importeuren übernommen, nicht von internationalen Exporteuren.

Eine neue Studie eines deutschen Wirtschaftsinstituts zeigt, dass fast die vollen Kosten der erhöhten Zölle auf US-Unternehmen und Haushalte abgewälzt werden.

Trotz der Behauptungen, dass Zölle ausländische Unternehmen zur Zahlung zwingen, zeigen die Daten eine andere Geschichte. Die Verbraucher zu Hause tragen die Last.

Der Großteil der Kosten bleibt in den USA

Die vom Kieler Institut für Weltwirtschaft veröffentlichte Analyse ergab, dass amerikanische Importeure für fast 96 % der zusätzlichen Zollkosten verantwortlich sind. Ausländische Exporteure hingegen haben sich nur sehr wenig angepasst.

Anstatt die Preise zu senken, um ihre Waren attraktiv zu halten, hielten ausländische Unternehmen die Preisniveaus bei, sodass heimische Käufer die zusätzlichen Kosten tragen mussten.

Mit wenigen Senkungen der Großhandelspreise haben die erhöhten Zölle eine Kettenreaktion ausgelöst.

Importeure übernehmen entweder die höheren Kosten oder geben sie an US-Hersteller, Einzelhändler und letztlich an alltägliche Kunden weiter.

Der Bericht unterstreicht, dass dies eine Wellenreaktion erzeugt, die Preisstrategien und Geschäftsmargen in mehreren Sektoren beeinflusst.

Zielländer verzeichneten begrenzte Preisschwankungen

Die Studie hob Beispiele hervor, die Brasilien und Indien betrafen, deren Exporte 2025 erheblichen Zollerhöhungen unterlagen.

Brasilien musste auf bestimmte Produkte einen Zoll von 50 % zahlen, doch die Exporteure hielten die Preise dort stabil.

Indien erlebte eine ähnliche Entwicklung und begann mit einem Zoll von 25 %, der später verdoppelt wurde.

In beiden Fällen verschifften die Exporteure weiterhin Waren zu früheren Dollarpreisen, selbst nachdem die neuen Zölle in Kraft getreten waren.

Anstatt die Preise anzupassen, reagierten die exportierenden Länder mit geringeren Versandvolumina.

Das deutet darauf hin, dass Unternehmen Gewinnmargen über Marktanteile gestellt haben.

Der Bericht zeigte, dass Exporteure oft die Verkäufe reduzieren, anstatt die Preise zu senken, insbesondere wenn sie die Möglichkeit haben, auf weniger eingeschränkte Märkte umzusteigen.

Die Handelspolitik funktioniert nicht wie beabsichtigt

Die Kieler Forscher nutzten Schifffahrtsunterlagen, die 25 Millionen Einzeltransaktionen und etwa 4 Billionen Dollar Handelswert abdeckten, um ihre Ergebnisse zusammenzustellen.

Die Studie widerspricht wiederholten Behauptungen der Trump-Regierung, dass Zölle als Einnahmeinstrument dienen, das von Handelspartnern bezahlt wird.

Die Daten zeigen, dass diese Handelsmaßnahmen in den Vereinigten Staaten ähnlich wie eine Verbrauchssteuer funktionieren.

Obwohl Zölle erhebliche Einnahmen generieren, etwa 200 Milliarden Dollar, sind es US-Unternehmen und Haushalte, die diese Summe effektiv zahlen.

Begrenzter Druck auf ausländische Verkäufer

Obwohl Zölle in den letzten Jahren ein zentraler Bestandteil der Handelsstrategie waren, scheinen sie nur begrenzte Macht zu haben, um ausländische Lieferanten zu finanziellen Zugeständnissen zu zwingen.

Exporteure aus den Zielländern konnten Preisdruck umgehen, unter anderem dank ihres Zugangs zu anderen globalen Märkten.

Dies untergräbt ein zentrales Argument, mit dem Zölle als wirtschaftliches Druckmittel gefördert werden.

Anstatt Handelspartner zu Preissenkungen oder politischen Zugeständnissen zu ermutigen, gestalten die Zölle größtenteils die inländischen Preisstrukturen neu.

Amerikanische Unternehmen müssen sich entscheiden, ob sie Kosten an die Kunden weitergeben oder sie intern übernehmen.

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