Die Schweiz wird zum Referenzland für amerikanische Medikamentenpreise. Ein neues US-Modell koppelt die Preisgestaltung an internationale Durchschnittswerte – darunter die kaufkraftbereinigten Schweizer Preise. Das erhöht den Druck auf das hiesige Preisbildungssystem und gefährdet die Verfügbarkeit von Medikamenten. Eine umfassende Modernisierung des Preissystems ist dringend nötig – dazu gehören ein kaufkraftbereinigter Auslandpreisvergleich und die Einführung eines vom Hersteller festgelegten provisorischen Preises ab Marktzulassung. Nur so kann die Versorgung mit neuen Medikamenten auch in Zukunft sichergestellt werden.
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