Bei e.l.f. Beauty (WKN: A2ARZ4) setzen wir auf eine Beauty-Plattform, die mit preisgünstigen Produkten, hoher Innovationsgeschwindigkeit und außergewöhnlich starkem Marketing Marktanteile gewinnen möchte. Durch Naturium und vor allem rhode ist daraus inzwischen zudem ein breiteres Markenportfolio geworden. Das erste Quartal des Geschäftsjahres 2027 sieht auf den ersten Blick spektakulär aus: 36 % Umsatzwachstum und fast verdoppeltes bereinigtes EBITDA. Bei genauerem Hinsehen müssen wir jedoch zwei Effekte auseinanderhalten. rhode gehört erstmals zum Konzern – und eine ungewöhnlich hohe Zollrückerstattung bläht die Margen auf. Das operative Bild der elf Beauty-Aktie bleibt trotzdem stark – aber der Reihe nach.

Wie ist die fundamentale Lage der elf Beauty-Aktie

Der Umsatz stieg um 36 % auf 479,4 Mio. US-Dollar. CEO Tarang Amin verweist damit inzwischen auf 30 Quartale beziehungsweise mehr als sieben Jahre ununterbrochenes Umsatzwachstum. Besonders wichtig ist jedoch die Vergleichsbasis: rhode wurde erst am 5. August 2025 übernommen und war im Vorjahresquartal noch nicht Bestandteil von e.l.f. Beauty.

Um die tatsächliche Dynamik besser einzuordnen, lohnt sich deshalb ein Blick auf die früher veröffentlichten Pro-forma-Zahlen. e.l.f. Beauty erzielte im Vorjahresquartal 353,7 Mio. US-Dollar Umsatz, rhode weitere 40,2 Mio. US-Dollar. Zusammengenommen wären es rund 394 Mio. US-Dollar gewesen. Gegen diese vergleichbare Basis wächst der heutige Konzern rechnerisch um knapp 22 % – immer noch sehr stark, aber eben deutlich weniger als die ausgewiesenen 36 %.

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