UK watchdog bans Coinbase ads over cost of living messaging

Die britische Werbeaufsichtsbehörde hat beschlossen, eine Reihe von Coinbase-Werbespots zu blockieren, mit der Begründung, dass die Kampagne Kryptowährungen als Reaktion auf Lebenshaltungskostendruck darstellte und gleichzeitig Investitionsrisiken herunterspielte.

Laut dem Guardian stellte die Advertising Standards Authority fest, dass die Kampagne regulatorische Grenzen überschritt, indem sie Humor und Satire einsetzte, um ernsthafte finanzielle Anliegen anzugehen.

Die Regulierungsbehörden erklärten, dass dieser Ansatz das Risiko birge, den Kryptohandel als einfache Lösung für komplexe Probleme darzustellen, ohne die hohen Risiken zu erklären.

Warum die Werbung verboten wurde

Die Advertising Standards Authority überprüfte eine Videowerbung und drei mit der Kampagne verbundene Plakate. Es kam zu dem Schluss, dass die Anzeigen unverantwortlich waren und die Risiken einer Investition in Kryptowährungen trivialisierten.

Die Aufsichtsbehörde sagte, der Ton und die Darstellung deuten darauf hin, dass Krypto eine einfache oder offensichtliche Reaktion auf wirtschaftliche Schwierigkeiten sein könnte.

Die Aufsichtsbehörde machte Bedenken hinsichtlich der Tatsache, wie die Anzeigen Themen wie Wohnungsbezahlbarkeit, Lebensmittelpreise und stagnierende Löhne thematisierten.

Indem diese Themen mit einem Aufruf zum “Wandel” kombiniert wurden, erklärte der Regulator, dass die Kampagne das Risiko birge, das Publikum über die Natur der Krypto-Vermögenswerte in die Irre zu führen, die weiterhin volatil und spekulativ sind.

Plakate und Online-Reichweite

Obwohl die Fernsehversion des Videos nicht für die Ausstrahlung genehmigt wurde, erklärte die Advertising Standards Authority, dass die Kampagne dennoch ein breites Publikum erreichte.

Das zweiminütige musikalische Video wurde online gezeigt, während drei Plakate an stark frequentierten Orten, darunter der Londoner U-Bahn und großen Bahnhöfen, ausgestellt wurden.

Die Plakate zeigten Zeilen wie “Wohneigentum unerreichbar”, “Eier jetzt außerhalb des Budgets” und “Real Lones stuck in 2008”.

Jede trug den Slogan “If everything is fine, don’t change anything”, neben dem Coinbase-Logo.

Die Regulierungsbehörden erklärten, dass keine dieser Anzeigen Informationen über Investitionsrisiken enthielt.

Risikowarnungen im Fokus

Das Urteil verwies außerdem auf bestehende Richtlinien der Financial Conduct Authority, die verlangt, dass Krypto-Werbung auffällige Risikowarnungen enthält.

Die Advertising Standards Authority erklärte, dass die Coinbase-Kampagne diesem Standard nicht entspreche, da sie die Verbraucher nicht auf die Möglichkeit von Verlusten oder die Komplexität von Krypto-Investitionen aufmerksam machte.

Indem diese Warnungen weggelassen wurden, erklärte die Aufsichtsbehörde, könnten die Anzeigen dazu ermutigen, Krypto als Heilmittel gegen finanziellen Stress zu sehen, statt als Hochrisikoprodukt, das für viele Investoren möglicherweise nicht geeignet ist.

Coinbase-Antwort und Kontext

Coinbase veröffentlichte die Videowerbung im Juli, doch Clearcast, die für die Genehmigung von TV-Werbespots zuständige Stelle, lehnte sie ab.

Clearcast sagte, die Anzeige habe Krypto als potenzielle Lösung für wirtschaftliche Herausforderungen vorgeschlagen, ohne ausreichende Beweise für diese Behauptung.

Im August verteidigte Coinbase-Geschäftsführer Brian Armstrong die Kampagne nach dem TV-Verbot öffentlich.

Er argumentierte, dass die Ablehnung darauf hindeute, dass die Botschaft einen wunden Punkt treffe, und sagte, die Werbung sei nicht als politische Aussage gemeint.

Er bezeichnete es als Kommentar zur Unzufriedenheit mit dem traditionellen Finanzsystem und sagte, Krypto biete eine Möglichkeit, es zu verbessern.

Armstrong sagte außerdem, dass Versuche, die Botschaft einzuschränken, sie nur verstärken würden.

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