Hinter der Ferguson-Aktie (WKN: A2PG87) verbirgt sich ein Händler für Sanitärbedarf, der kontinuierlich Mitbewerber übernimmt und so den Markt konsolidiert. Aktuell sind Großprojekte der zentrale Wachstumstreiber für Ferguson. Dank des dynamischen Baus von Rechenzentren, Halbleiter- und Pharmafabriken sowie Projekten zur Stromerzeugung verzeichnete das Segment „Commercial/Mechanical” ein Umsatzplus von 15 %, das Segment „Industrial” sogar ein Umsatzplus von 18 %.

Dieser anhaltende Trend spiegelt sich in weiter steigenden Auftragsbeständen wider. Der Gesamtumsatz stieg im zweiten Quartal 2026 um 4,6 % auf 8,75 Mrd. US-Dollar. Das Wachstum erfolgte organisch um 3,8 % und durch Übernahmen um 1,0 %. Betrachten wir diese Entwicklung mal im Detail und schlüsseln auf, ob die Ferguson-Aktie heute möglicherweise unterbewertet ist.

Der Kernmarkt USA verzeichnete ein dynamisches Wachstum

Der Umsatz in den USA wuchs um 5,0 % auf 8,34 Mrd. US-Dollar, angetrieben durch ein Wachstum von 8 % im Nicht-Wohnbereich. Treiber für diese positive Entwicklung waren die anhaltend hohe Nachfrage im Großprojektbau sowie die Beschleunigung im Bereich Heizung, Lüftung, Klimatechnik (+11 % im Umsatz). Bremsend wirkten hingegen die anhaltend schwache Bautätigkeit im Wohnneubau und deflationäre Rohstoffpreise bei PVC-Rohren. Der Preis für PVC-Rohrsysteme fiel um über 10 % und wurde an die Kunden weitergegeben. Der bereinigte operative Gewinn stieg um 2,9 % auf 925 Mio. US-Dollar.

Den vollen Artikel kannst du bei Aktienwelt360 lesen.

Der Artikel Die Anti-Risiko-Aktie? Was dich erwartet, wenn du heute 5 Ferguson-Aktien kaufst ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.