Saudi Aramco asset sales plan signals strategic shift in global energy finance

Saudi Aramco prüft eine umfassende Runde von Vermögensverkäufen, die die Verwaltung seines umfangreichen Energie- und Infrastrukturnetzes grundlegend verändern könnte.

Die ersten Diskussionen zeigen, dass der Ölkonzern Wege prüft, Milliarden von Dollar durch den Verkauf einer Mischung von Beteiligungen zu sammeln.

Die von Bloomberg berichteten Pläne kommen zu einer Zeit, in der sich die globalen Energiemärkte verschoben haben, die Ölpreise in diesem Jahr stark gefallen sind und das Königreich weiterhin Mittel in große wirtschaftliche Transformationsprojekte fließt.

Die untersuchten Maßnahmen würden frühere Deals sowohl in Umfang als auch Umfang übertreffen und den Zugang der Investoren zu einigen der lukrativsten Segmente des Unternehmens vertiefen.

Terminal-Review

Ein zentraler Teil der frühzeitigen Planung von Aramco ist ein möglicher Verkauf eines Anteils an seinen Ölexport- und Lagerterminals.

Die Banken wurden bereits gebeten, Machbarkeitsarbeiten an den Veräußerungen vorzuschlagen, und die Vermögenswerte könnten Zinsen im Wert von mehr als zehn Milliarden Dollar anziehen.

Bloomberg merkt an, dass das Unternehmen prüft, ob durch das Geschäft neues Eigenkapital aufgebracht werden könnte oder ob eine ähnliche Struktur wie die jüngste Leasingvereinbarung von elf Milliarden Dollar im Zusammenhang mit dem Jafurah-Gasprojekt besser geeignet wäre.

Diese Jafurah-Transaktion weckte großes Interesse globaler Investoren über eine Gruppe unter der Leitung von BlackRock Inc’s Global Infrastructure Partners.

Banker haben sich seitdem mit weiteren Entsorgungsvorschlägen an Aramco gewandt, ermutigt durch das wachsende Interesse der Investoren an langfristiger Energieinfrastruktur.

Immobilienverschiebung

Neben der Endbewertung erwägt Aramco auch, Teile seines Immobilienportfolios zu verkaufen.

Experten sagten, die Vermögenswerte werden voraussichtlich erhebliches Interesse wecken, gerade wenn Saudi-Arabien Reformen vornimmt, die das ausländische Eigentum ausweiten würden.

Diese potenziellen Verkäufe sind Teil einer umfassenderen Strategie, um zu prüfen, wo Kapital für andere Verpflichtungen freigesetzt werden kann, während die operative Stabilität gewahrt bleibt.

Globale Präsenz

Laut Bloomberg befinden sich Aramcos Hauptterminals für Rohöllagerung und -export in Ras Tanura am Persischen Golf, mit zusätzlichen Terminals am Roten Meer.

Sein internationales Netzwerk umfasst Anteile an Produktterminals in den Niederlanden sowie gemietete Rohöl- und Produktlagerungen an wichtigen Handelszentren in Ägypten und Okinawa in Japan.

Die Ölpreise sind in diesem Jahr um etwa ein Fünftel gesunken. Während die höhere Produktion die Auswirkungen niedrigerer Preise abgeschwächt hat, hat das Unternehmen einige Projekte verzögert und die Berücksichtigung von Vermögensverkäufen erhöht, um Liquidität für vorrangige Investitionen zu schaffen.

Die Maßnahmen stellen eine Abkehr von früheren Entsorgungen dar, die sich hauptsächlich auf die Pipeline-Infrastruktur und nicht auf breitere Betriebseinheiten konzentrierten.

Wirtschaftliche Rolle

Aramco bleibt der Anker der saudischen Wirtschaft, wobei die Einnahmen aus Energieverkäufen und der Dividendenverteilung eine zentrale Rolle bei der Finanzierung der groß angelegten Entwicklungspläne des Königreichs spielen.

Einige dieser nationalen Projekte hatten steigende Kosten, was die Stabilität der Cashflows noch wichtiger macht.

Gleichzeitig investiert Aramco weiterhin stark in langfristige Projekte, darunter die Gasentwicklung von Jafurah.

Jafurah soll in diesem Jahr mit der Produktion beginnen und strebt an, 2030 die volle Kapazität zu erreichen, um die strategische Expansion des Unternehmens in den Gassektor zu stärken, während es Optionen zur Wiedergewinnung von Kapital aus anderen Teilen seines Portfolios prüft.

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