Coinbase expands global trading with stock perpetual futures for non-US users

Coinbase hat unbefristete Aktien-Futures für berechtigte Nicht-US-Privatanleger und institutionelle Händler eingeführt und erweitert damit sein Derivateangebot auf US-Aktien.

Dieser Schritt ist ein wichtiger Meilenstein in der breiteren Ambition des Unternehmens, eine „Everything Exchange“ zu werden, die Krypto, traditionelle Assets und neue Finanzinstrumente auf einer einzigen Plattform vereint.

Zugang zu US-Aktien ausbauen

Die neuen Kontrakte erlauben Händlern, gehebelte Positionen auf eine Gruppe großer US-Technologieunternehmen einzugehen, die gemeinhin als die Magnificent 7 bezeichnet werden: Apple, Microsoft, Alphabet, Amazon, Nvidia, Meta und Tesla.

Darüber hinaus bietet Coinbase unbefristete Futures, die an Exchange-Traded Funds wie den S&P 500 und den Nasdaq-100 gebunden sind, über SPDR S&P 500 ETF Trust und Invesco QQQ Trust in bestimmten Rechtsgebieten.

Im Gegensatz zu Standard-Futures verfallen unbefristete Futures nicht und ermöglichen so eine durchgehende Marktexponierung.

Coinbases Kontrakte werden in USD Coin bar abgewickelt, einem an den US-Dollar gebundenen Stablecoin, der von Circle Internet ausgegeben wird.

Die Börse teilte mit, dass Händler bei Einzelaktienkontrakten einen Hebel von bis zu 10-fach und bei ETF-basierten Produkten einen Hebel von bis zu 20-fach nutzen können.

Das Angebot soll der wachsenden Nachfrage nach 24/7-Zugang zu Aktienmärkten gerecht werden, insbesondere bei internationalen Investoren, die auf Hindernisse beim Handel mit US-Aktien stoßen.

Konkurrenz zu dezentralen Plattformen

Coinbases Einstieg in Aktien-Perpetual-Futures erfolgt, während dezentrale Plattformen in diesem Segment an Bedeutung gewonnen haben.

Die größte dieser Plattformen, Hyperliquid, hat kürzlich S&P 500-Perpetual-Futures eingeführt und ihr Angebot auf andere traditionelle Finanzinstrumente ausgeweitet, darunter an Öl gekoppelte Kontrakte, die rund um die Uhr gehandelt werden.

Coinbase stellte fest, dass ein Großteil der Nachfrage nach kontinuierlicher Aktienexponierung auf dezentrale Handelsplätze konzentriert war.

Mit der Einführung dieses Produkts will das Unternehmen diese Aktivität in ein stärker reguliertes Umfeld holen.

Die Plattform hob außerdem hervor, dass sie denselben Risikorechner einsetzt, der ihre Krypto-Derivatemärkte antreibt, und damit Cross-Margining zwischen Perpetual-Futures und Spot-Positionen ermöglicht.

Diese Funktion erlaubt es Händlern, Sicherheiten über verschiedene Anlageklassen hinweg effizienter zu verwalten.

Strategie hin zu einer „Everything Exchange”

Die Markteinführung steht im Einklang mit Coinbases übergeordneter Strategie, sein globales Derivategeschäft auszubauen und das Produktangebot zu diversifizieren.

Das Unternehmen stellt den Schritt als Teil seiner Bemühungen dar, ein umfassendes Handelsökosystem aufzubauen, das Krypto und traditionelle Finanzmärkte integriert.

Der Service ist derzeit in ausgewählten Regionen über Coinbase Bermuda verfügbar, das der Aufsicht der Bermuda Monetary Authority untersteht.

Der Zugang erfolgt über Coinbases fortschrittliche Trading-Tools, APIs und die internationale Börse.

Für Privatanleger bietet das Produkt erhöhte Flexibilität, sodass sie jederzeit — auch an Wochenenden — auf weltweite Marktentwicklungen reagieren können.

Institutionelle Teilnehmer erhalten hingegen zusätzliche Instrumente für Hedging und Risikomanagement außerhalb der regulären Handelszeiten.

Während Coinbase seine Derivatesparte weiter ausbaut, unterstreicht die Einführung von Aktien-Perpetual-Futures die wachsende Konvergenz zwischen Krypto-Infrastruktur und traditionellen Finanzmärkten sowie die steigende Nachfrage nach stets verfügbaren Handelsmöglichkeiten.

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