Cannabis-Afrika-Serie Teil 1: Riesenpotential in Afrika für Bewohner und Firmen

15.01.2020

 

Cannabis ist auf dem gesamten afrikanischen Kontinent bekannt und wird sowohl angebaut als auch konsumiert. In den meisten Ländern gilt es jedoch immer noch als illegale Substanz. Nur sehr wenige afrikanische Regierungen haben legislative Schritte zur Entkriminalisierung und Nutzung der Geschäftsmöglichkeiten unternommen, die der wachsende globale Cannabismarkt zu bieten hat. Schätzungen zufolge kommen jährlich rund 38.000 Tonnen aus Afrika, wobei der größte Teil auf dem Schwarzmarkt landet.

Die schwierigen wirtschaftlichen Umstände vieler afrikanischer Nationen, gepaart mit einer langen Geschichte des Cannabiskonsums und einem günstigen Klima, bedeuten, dass viele Landwirte auf Cannabis als einzigen Weg angewiesen sind, um ein Einkommen zu erzielen, um grundlegende Bedürfnisse wie Bildung und Nahrung zu befriedigen. Diese landwirtschaftliche Expertise in der Cannabis-Landwirtschaft könnte Afrika als einen führenden Produzenten von Cannabis positionieren, aber die Realität ist, dass es wahrscheinlich nicht genügend Wasser gibt, um Massenproduktionen, insbesondere bei neueren Anbaumethoden wie Hydroponik zu gewährleisten. Infolgedessen könnte Afrika in der Lage sein, die Nachfrage zu unterstützen, aber es ist unwahrscheinlich, dass es in der Lage sein wird, hochwertiges Cannabis zu produzieren, das der reifende Markt unweigerlich erfordern wird.

Gemäß Prohibitionpartners.com könnten letztendlich positive Gesetzesänderungen nicht nur einen geschätzten Markt von über 7 Milliarden Dollar ermöglichen, sondern auch neue Arbeitsplätze, ausländische Investitionen und eine bessere Infrastruktur ermöglichen. Einige der medizinischen Vorteile von Cannabis könnten auch den Kampf der meisten afrikanischen Nationen für eine bessere Gesundheitsversorgung unterstützen.

 

 

Lesotho:

Die kleine Nation Lesotho profitiert sehr von ihrem bergigen Gelände für ihre Cannabisfelder. Seit zwei Jahrzehnten führt das Land die Rangliste in Bezug auf produziertes Cannabis an, trotz einiger Einschränkungen, wenn es um industrielle Mengen an Kulturen geht. Die Vorschriften über den Anbau kamen jedoch erst vor kurzem, im Jahr 2017, als Lesotho der erste afrikanische Staat war, der legale Lizenzen ermöglichte. Dennoch gibt es nur sehr wenige große Hersteller, die tatsächlich eine Lizenz gekauft haben, während die Mehrheit der Kleinbauern im grau-schwarzen Bereich arbeitet und verkauft. Früher, im Jahr 2008, wurde die medizinische Verwendung von Cannabis als legal angesehen; obwohl Freizeitnutzung als illegal angesehen wird, wird der Konsum in der Regel toleriert.

Was die Branche selbst betrifft – es wurden eine Reihe ausländischer Investitionen getätigt. Mehrere kanadische Unternehmen nahmen schnell die billigen lokalen Arbeitskräfte und das fruchtbare Land an, das hohe CBD-Cannabispflanzen liefert. Lesothos Plan ist es, sowohl den Anbau als auch die Verarbeitung zu fördern, um Fertigprodukte zu exportieren. Die Gesamtprognose für den Marktwert von Lesothos Cannabismarkt liegt bis 2023 bei rund 92 Millionen US-Dollar.

 

Südafrika:

Südafrika, eine der größten und am besten etablierten Volkswirtschaften des Kontinents, sollte nicht versuchen, in das Cannabis-Rennen zurückzufallen. Die VEREINTEN Nationen schätzen, dass jährlich rund 2.500 Tonnen Cannabis im Land produziert werden. Jahrelang galt das Produkt jedoch als verfassungswidrig und erst vor kurzem wurde entschieden, dass es für den privaten Konsum angebaut werden kann. Einige CBD-Produkte (mit niedrigem oder keinem THC) gelten als legal, sind aber auf maximal 20mg pro Tag beschränkt. In der Zwischenzeit blüht der Schwarzmarkt in Südafrika. Bis September 2020 sollten wesentliche Gesetzesänderungen kommen, um einen stärkeren Gebrauch der Droge zu ermöglichen, sowie endlich die Türen für eine legale Cannabis-Industrie zu öffnen. Es gibt mehrere Provinzen, die ein tolles Klima für die Kulturen haben, wie z. B. Limpopo, Ostkap und KwaZulu-Natal. Sollten solche Veränderungen tatsächlich eintreten, übersteigt die Wirtschaftsprognose für den südafrikanischen Cannabismarkt den Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar.

 

Cannabisradar.de

 

 

Marokko:

In den nördlichen Teilen Afrikas ist Marokko einer der besten Cannabisanbauer der Welt. Obwohl es im Land als illegal gilt, wird seine Verwendung toleriert und als Teil der lokalen Kultur akzeptiert. Es ist tatsächlich recht leicht zugänglich innerhalb des Landes, in Form von „kif“ – eine Mischung aus Cannabis und Tabak. Der größte Teil der Produktion (schätzungsweise etwa 80%) wird ins Ausland geschmuggelt und beliefert den Schwarzmarkt anderer afrikanischer Länder und Europas. Marokko wird auch für Cannabis-Tourismus verwendet, vor allem von Europäern. In den letzten Jahren haben die marokkanischen Regierungen mit der Entwicklung der globalen Industrie und den medizinischen Vorteilen von Cannabis erwogen, eine Änderung der Gesetzgebung anzustreben. Bis heute gab es aber keine wirklichen Fortschritte. Chancen für neue Arbeitsplätze, ausländische Investitionen und hohe Steuereinnahmen wurden ebenfalls berücksichtigt. Sollten sich bald Gesetzesänderungen durchsetzen, könnte der geschätzte Wert des marokkanischen Cannabismarktes eine Milliarde US-Dollar erreichen.

 

 

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