Brookfield (WKN: A3D3EV), nicht zu verwechseln mit Brookfield Infrastructure, baut seine Rolle als Schlüsselpartner der KI-Infrastruktur erheblich aus. Beispiele hierfür sind die Partnerschaft mit dem US-Energieministerium für eine KI-Fabrik mit einem Volumen von 100 Mrd. US-Dollar in Kentucky sowie eine Vereinbarung mit NVIDIA über die Bereitstellung von bis zu 500 Mrd. US-Dollar für GPU-Finanzierungen. Um eine Überbewertungsblase zu vermeiden, setzt Brookfield auf strenge Disziplin: Investitionen fließen ausschließlich in Sachwerte mit langfristigen Verträgen und erstklassigen Gegenparteien. Zudem werden entwickelte Rechenzentren nach Stabilisierung konsequent an langfristige institutionelle Investoren weiterverkauft, um Kapital gewinnbringend zu recyceln. Wir schauen uns aktuelle Geschäftsentwicklungen und die Bewertung der Brookfield-Aktie genau an.

Das Asset-Management-Segment verzeichnet ein gutes Neugeschäft

Das Asset-Management-Segment ist weiterhin der größte Ertragsbringer und Motor des Konzerns. Der ausschüttungsfähige Gewinn („Distributable Earnings”, DE) stieg um 13,8 % auf 740 Mio. US-Dollar. Das gebührenpflichtige Kapital (Fee-Bearing Capital) stieg im Jahresvergleich um 19 % auf 672 Mrd. US-Dollar. Im Quartal wurden 77 Mrd. US-Dollar (bzw. 98 Mrd. US-Dollar im gesamten ersten Halbjahr 2026) an neuem Kapital eingeworben.

Treiber waren unter anderem der sechste Infrastrukturfonds, für den bereits 9 Mrd. US-Dollar eingeworben wurden, und der siebte Private-Equity-Fonds mit 7 Mrd. US-Dollar. Beide steuern auf neue Volumenrekorde in ihren jeweiligen Serien zu. Hinzu kommt, dass Brookfield durch den im Juli abgeschlossenen Kauf der restlichen Anteile an Oaktree seine globale Kreditplattform erheblich erweitert.

Den vollen Artikel kannst du bei Aktienwelt360 lesen.

Der Artikel Brookfield-Aktie: So hoch ist der Abschlag zum inneren Wert ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.