
Erstmals seit drei Jahren ist die Korrelation zwischen Bitcoin und Gold auf nahezu -0.9 gesunken.
Dies ist eine dramatische Entkopplung und zeigt, dass sich Bitcoin und Gold in letzter Zeit in entgegengesetzte Richtungen bewegt haben.
Während Gold geschwächt ist, hat sich Bitcoin um $70,000 behauptet und signalisiert eine mögliche Verschiebung der Marktdynamik.
Historisch fielen derartige extreme negative Korrelationen mit wichtigen Bitcoin-Böden zusammen und entsprechen dem langfristigen Trend, dass sich Bitcoin allmählich von Golds traditionellem Verhalten als sicherer Hafen löst.
Auseinanderlaufende Performance weckt Anlegerinteresse
In den vergangenen Wochen hat Gold Boden verloren, während Bitcoin Widerstand gezeigt hat und über kurzfristigen gleitenden Durchschnitten gehandelt wurde.
Analysten wie Wise Crypto stellen fest, dass das BTC/Gold-Verhältnis um etwa 70% gefallen ist — ein Niveau, das in früheren Zyklen mit Bodenbildungszonen zusammenfiel.
Diese Divergenz hat die Aufmerksamkeit größerer Inhaber auf sich gezogen; Berichten zufolge nimmt die Ansammlung durch Wale zu.
Wenn Großanleger Positionen aufbauen, während das allgemeine Sentiment gemischt bleibt, signalisiert das oft Vertrauen darauf, dass sich der Markt auf eine Aufwärtsbewegung vorbereitet.
Eine solche Ansammlung stützt die Auffassung, dass die Bärenphase bei Bitcoin enden könnte.
Technisch liegt Bitcoin über den 10- und 20-tägigen exponentiellen gleitenden Durchschnitten (EMA), bleibt jedoch unter den längerfristigen 50-, 100- und 200-tägigen EMAs.
Das deutet darauf hin, dass kurzfristiges bullisches Momentum entsteht, doch der übergeordnete Trend benötigt noch Bestätigung durch höhere Niveaus.
Analysten zufolge werden die Widerstandsniveaus bei $71,645, $73,687 und $75,930 wichtige Beobachtungspunkte sein, während Unterstützungen bei $69,423 und $67,167 potenzielle Kursböden darstellen.
Anzeichen, die auf eine mögliche Marktveränderung hindeuten
Experten heben hervor, dass die aktuelle Entkopplung kein Zufall ist.
Wenn sich Bitcoin deutlich von Gold abkoppelt, markiert das häufig einen Regimewechsel in der Marktwahrnehmung.
Manche sehen darin eine Verschiebung in der Marktauffassung von Bitcoin – weg von einem risikobehafteten Asset hin zu einer Form von digitalem Hartgeld.
Makroökonomische und geopolitische Faktoren stützen dieses Narrativ ebenfalls.
Die Widerstandsfähigkeit von Bitcoin in Zeiten globaler Unsicherheit hat die Auffassung gestärkt, dass es in einem modernen Portfolio als Wertspeicher fungieren könnte.
Wenn sich die Geschichte wiederholt, könnte Bitcoin nicht nur stabilisieren, sondern in den kommenden Monaten auch Gold übertreffen.
Obwohl stets Vorsicht geboten ist, deutet die Kombination aus technischer Stabilität, sinkenden BTC/Gold-Verhältnissen und erhöhter Ansammlung darauf hin, dass der Bärenmarkt hinter uns liegen könnte.
Für Trader zeichnen die aktuellen Signale ein vielversprechendes Bild.
Das Dreijahrestief in der Korrelation, zusammen mit anderen Marktindikatoren, könnte den Wendepunkt markieren.
Wenn diese Muster anhalten, könnte sich Bitcoin auf eine neue Wachstumsphase vorbereiten und zugleich seine Beziehung zu Gold neu definieren.
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