BioNTech-Aktie: Die Rettung naht!

Der Kampf gegen Corona ist eine globale Herausforderung. Nur wenn das Virus in sämtlichen Ländern dieser Welt eingedämmt werden kann, ist an ein Ende der Pandemie zu denken. Deshalb müssen auch ärmere Staaten Zugriff auf Impfstoffe erhalten.

Jetzt will die US-Regierung handeln. Wie so oft im Mittelpunkt: die deutsche Firma BioNTech und deren Partner Pfizer. Am Donnerstag teilte BioNTech mit, dass man den USA 500 Millionen Impfdosen zu einem „gemeinnützigen“ Preis zur Verfügung stellen werde.

Die ersten 200 Millionen Dosen sollen noch im laufenden Jahr geliefert werden. Die restlichen 300 Millionen seien für die erste Hälfte des kommenden Jahres angedacht.

BioNTech-Aktie: US-Regierung will Impfdosen an ärmere Länder spenden

Das Weiße Haus will die Zusatzlieferungen nutzen, um die Pandemie in vielen Teilen der Welt zu bekämpfen. Die US-Regierung plant, die 500 Millionen Dosen an Länder mit geringem Durchschnittseinkommen sowie an Organisationen, die diese Staaten unterstützen, zu spenden.

Insgesamt sollen 92 Länder mit den BioNTech-Dosen beliefert werden, darunter alle 55 Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Union. BioNTech, Pfizer und das Weiße Haus werden dabei mit der internationalen COVAX-Initiative kooperieren, um sicherzustellen, dass der Impfstoff effizient und gerecht verteilt wird.

„Als Impfstoffentwickler sahen wir es als unsere Pflicht an, einen gut verträglichen und hoch wirksamen Impfstoff zu entwickeln und diesen weltweit so vielen Menschen wie möglich zugänglich zu machen. Die heutige Vereinbarung zeigt, dass die gemeinsamen Bemühungen des privaten und öffentlichen Sektors zu Lösungen führen, die dabei helfen, die Pandemie zu beenden“, betonte BioNTech-Chef Ugur Sahin.

Ugur Sahin: Wollen „Gesundheit von Menschen weltweit verbessern“

Der Firmenboss weiter: „Wir setzen uns zudem dafür ein, nachhaltige Lösungen zu entwickeln, indem wir den Aufbau von Liefernetzwerken auf zahlreichen Kontinenten unterstützen. Unser erster Schritt war die Entscheidung für unseren regionalen Hauptsitz für Südostasien in Singapur, der auch mRNA-Herstellungskapazitäten für die regionale und globale Versorgung umfassen wird. Unser Ziel ist es weiterhin, unsere unternehmenseigene mRNA-Technologie zu nutzen, um die Gesundheit von Menschen weltweit zu verbessern.“

Die nun vereinbarten Impfstoffdosen sollen in den Produktionswerken von Pfizer in den USA hergestellt werden. Zusätzlich hat die US-Regierung eine Option auf 200 Millionen weitere Dosen des Impfstoffes für das Jahr 2022. Insgesamt könnte das Weiße Haus also bis Ende des kommenden Jahres 700 Millionen BioNTech-Dosen für sein Spendenprogramm erhalten.

Zu welchem konkreten Preis BioNTech und Pfizer die Dosen der US-Regierung zur Verfügung stellen werden, blieb unklar.

[Finanztrends]

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