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US-Präsident Joe Biden markierte den zweiten Jahrestag des CHIPS and Science Act, indem er die bedeutenden Fortschritte hervorhob, die die USA in der Halbleiterherstellung gemacht haben.

Das 2022 verabschiedete Gesetz soll die heimische Chipproduktion wiederbeleben und die Position des Landes bei Hochtechnologien wie künstlicher Intelligenz (KI) stärken. Bidens Äußerungen unterstreichen die Wirkung des Gesetzes, das zu erheblichen Investitionen und Arbeitsplatzschaffungen in der Halbleiterindustrie geführt hat.

Von 10 bis 30 Prozent: US-Chipproduktionsziele für 2032

In den Jahren vor dem CHIPS Act erlebten die USA einen starken Rückgang ihres Anteils an der weltweiten Halbleiterproduktion.

Einst lag der Marktanteil des Landes bei 40 %, heute ist er auf nur noch 10 % gesunken. Als Reaktion auf diesen Abschwung wurde der CHIPS and Science Act eingeführt, mit dem Ziel, die Führungsrolle der USA im Halbleitersektor zurückzugewinnen.

Biden wies darauf hin, dass die USA dank dieses Gesetzes bis 2032 voraussichtlich fast 30 Prozent der weltweiten Versorgung mit hochmodernen Chips produzieren werden. Dies sei ein deutlicher Sprung im Vergleich zu den unbedeutenden Zahlen von vor nur zwei Jahren.

Dieses ehrgeizige Ziel spiegelt eine umfassendere Strategie wider, die sicherstellen soll, dass die USA bei neuen Technologien wettbewerbsfähig bleiben, insbesondere bei künstlicher Intelligenz, die in hohem Maße auf hochentwickelte Halbleiterchips angewiesen ist.

Bei der Verlagerung hin zu mehr Inlandsproduktion geht es nicht nur um die Sicherung der Lieferketten, sondern auch darum, in einer zunehmend digitalen Welt die technologische Führungsposition zu behaupten.

400 Milliarden Dollar in Halbleiterinvestitionen

Seit der Verabschiedung des CHIPS and Science Act ist es in den USA zu einem deutlichen Anstieg der Investitionen von Unternehmen gekommen, die die durch das Gesetz gebotenen Anreize unbedingt nutzen möchten.

Biden betonte, dass diese Unternehmen Investitionen in Höhe von insgesamt 400 Milliarden Dollar in Halbleiterfertigungsanlagen im ganzen Land angekündigt hätten.

Diese Investitionen sind von entscheidender Bedeutung, um die inländische Chip-Produktionskapazität zu erweitern, die Abhängigkeit von ausländischen Lieferanten zu verringern und die Lieferkette für wichtige Technologien zu sichern.

Der Kapitalzufluss in den Halbleitersektor hat auch zu einer erheblichen Schaffung von Arbeitsplätzen geführt. Laut Biden hat die Branche bereits 115.000 Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe und im Baugewerbe geschaffen und damit der US-Wirtschaft einen dringend benötigten Impuls gegeben.

Diese Arbeitsplätze kommen nicht nur der Halbleiterindustrie zugute, sondern auch dem gesamten Fertigungssektor, der infolge dieser Investitionen eine Wiederbelebung seiner Aktivität erlebt hat.

Der Weg in die Zukunft: Herausforderungen und Chancen

Die in den letzten zwei Jahren erzielten Fortschritte sind zwar lobenswert, doch auf dem Weg zur Erreichung der ehrgeizigen Ziele der USA in der Halbleiterproduktion bleiben Herausforderungen bestehen. Der Aufbau der für die Herstellung moderner Chips erforderlichen Infrastruktur ist ein komplexer und zeitaufwändiger Prozess.

Dabei geht es nicht nur darum, hochmoderne Anlagen zu errichten, sondern auch dafür zu sorgen, dass für deren Betrieb qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus herrscht in der Halbleiterindustrie ein starker globaler Wettbewerb, und Länder wie China und Südkorea steigern ebenfalls ihre Produktionskapazitäten.

Der Erfolg des CHIPS and Science Act wird davon abhängen, wie gut es den USA gelingt, ihren technologischen Vorsprung aufrechtzuerhalten und gleichzeitig diesen Wettbewerbsdruck zu meistern.

Die langfristigen Auswirkungen des CHIPS Act werden künftig von nachhaltigen Investitionen, kontinuierlicher Innovation und starken öffentlich-privaten Partnerschaften abhängen.

Da die USA bis 2032 einen Anteil von 30 % an der weltweiten Chipproduktion anstreben, bedarf es koordinierter Anstrengungen von Regierung, Industrie und Wissenschaft, um die Herausforderungen zu bewältigen und die vor ihnen liegenden Chancen zu nutzen.

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