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Die heutige Verkaufswelle an der Wall Street hat kaum jemanden verschont, doch für den aufmerksamen Anleger offenbart das „KI‑Infrastruktur‑Blutbad“ eine entscheidende Kluft zwischen Hype und Beständigkeit.

Als Inflationsdaten heißer ausfielen als ein abkühlendes Server-Rack, verflüchtigt sich die „spekulative Übertreibung“ aus dem Edge‑Computing- und Datensektor.

Während die anfängliche Panik Branchengrößen zu Fall gebracht hat, offenbart ein genauerer Blick auf das Trümmerfeld eine goldene Gelegenheit.

In dieser Neubewertung mit hohem Einsatz gibt es Gründe, Snowflake und Cloudflare Inc als zwei Werte zu betrachten, die sich beim aktuellen Rücksetzer zum Kauf anbieten.

Warum KI‑Infrastrukturaktien heute unter Druck stehen

Der heutige aggressive Ausverkauf bei KI‑Infrastruktur ist ein klassischer Fall makroökonomischer Schwerkraft, die schließlich mit astronomischen Bewertungen kollidiert.

Der primäre Auslöser ist ein heißer CPI‑Bericht für März, der mit alarmierenden 3,3 % im Jahresvergleich ausfiel. Dieser Inflationseinbruch hat der Federal Reserve faktisch die Hände gebunden, Hoffnungen auf kurzfristige Zinssenkungen zunichtegemacht und die Rendite der 10‑jährigen US‑Staatsanleihe nach oben gedrückt.

In einem Umfeld hoher Zinsen werden die auf „price‑to‑perfection“ ausgerichteten Multiples, die Wachstumsaktien wie Fastly und Akamai tragen, unhaltbar.

Zudem führen sich verschiebende geopolitische Spannungen hin zu langfristigen Einschränkungen in der Halbleiter‑Lieferkette dazu, dass Anleger sich aus softwarelastigen „Edge“-Werten drehen, aus Furcht, dass steigende Infrastruktur‑CAPEX die Gewinnmargen auffressen könnte, bevor sich die KI‑Revolution wirklich etabliert.

Warum sich NET‑ und SNOW‑Aktien beim Rücksetzer zum Kauf eignen

Obwohl der sektorweite Rückgang in der Grafik einheitlich wirkt, bieten die zugrundeliegenden Geschäftsmodelle von Snowflake und Cloudflare einen strategischen Vorteil: verbrauchsbasierte Umsätze.

Im Gegensatz zu traditionellen SaaS‑Anbietern, die auf starre Sitzplatz‑Abonnements setzen, verrechnen diese Giganten nach tatsächlicher Datennutzung und Rechenleistung.

Das ist äußerst bullisch in einer von künstlicher Intelligenz getriebenen Wirtschaft – sobald Unternehmen ihre Large Language Models (LLMs) skalieren, wächst ihr Bedarf an Datenverarbeitung exponentiell, unabhängig vom Aktienkurs.

Darüber hinaus schützt dieses Modell NET‑ und SNOW‑Aktien in gewissem Maße vor Befürchtungen hinsichtlich KI‑Disruptionen. Cloudflare fungiert als unverzichtbare „digitale Haut“ des Internets, während Snowflake als das „Gehirn“ dient, in dem Daten veredelt werden.

Da ihre Dienste als missionskritische Versorgungsleistungen betrachtet werden, ähnlich wie Strom oder Wasser, sind ihre Erlösströme von Natur aus stärker kundenbindend und inflationsgeschützter als die ihrer Fixpreis‑Kontrahenten.

Im neuen Bewertungsumfeld navigieren

Wenn sich der Staub der heutigen Volatilität legt, verlagert sich die Erzählung von „Wachstum um jeden Preis“ hin zu „Robustheit mit Abschlag“.

Der aktuelle Ausverkauf ist eine notwendige Säuberung der spekulativen Übertreibungen des Marktes, die Unternehmen trennt, die den KI‑Trend tatsächlich ermöglichen, von denen, die nur von der Stimmung profitieren.

Für Snowflake und Cloudflare wird der Weg nach vorne durch das schiere Volumen des globalen Datenverkehrs geebnet, das selbst in einem sich verschärfenden wirtschaftlichen Umfeld keine Anzeichen einer Abschwächung zeigt.

Anleger, die über das Intraday‑Kaos hinwegsehen können, werden erkennen, dass die fundamentale These für KI intakt bleibt.

Indem sie Positionen in den Unternehmen sichern, die die Leitungen und Tresore des Internets besitzen, positionieren sich versierte Trader für die unvermeidliche Erholung, wenn das makroökonomische Rauschen schließlich nachlässt.

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