
Die Commonwealth Bank of Australia, auch bekannt als CommBank, hat angekündigt, ihren Kunden den Kauf, Verkauf und das Halten von Kryptowährungen zu ermöglichen. Die Krypto-Assets, die im Rahmen dieser neuen Initiative unterstützt werden, sind Bitcoin (BTC/USD) und Ethereum (ETH/USD).
Mit dieser Entwicklung wird die CommBank die erste Bank in Australien sein, die Krypto-Dienste anbietet.
CommBank arbeitet mit Gemini und Chainalysis zusammen
In der offiziellen Ankündigung heißt es, dass die Bank mit Gemini, einer der führenden Kryptowährungsbörsen, zusammenarbeiten wird, um diesen neuen Service zu starten. Gemini ist eine der konformesten Börsen weltweit.
Chainalysis hat vor kurzem auch ein neues Büro in Canberra, Australien, eröffnet und wird Teil dieser Initiative der CommBank sein. Durch diese Partnerschaften hat die Bank einen Austausch- und Verwahrungsdienst für Kryptowährungen geschaffen, der Nutzern zur Verfügung steht, die eine neu hinzugefügte Funktion in der Bank-App verwenden. Die Ankündigung lautete:
Das Pilotprojekt wird in den kommenden Wochen beginnen und CBA beabsichtigt, im Jahr 2022 schrittweise weitere Funktionen für mehr Kunden bereitzustellen. CBA wird Kunden Zugang zu bis zu zehn ausgewählten Krypto-Assets bieten, darunter Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash und Litecoin.
Der CEO der Bank, Matt Comyn, erklärte, dass sie diesen neuen Service aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach digitalen Währungen eingeführt habe. Er wies darauf hin, dass diese wachsende Nachfrage „sowohl „Herausforderungen als auch Chancen“ für die im Finanzdienstleistungssektor tätigen Unternehmen darstelle. Das hat jedoch neue Akteure und Innovationen in diesem Sektor nicht abgeschreckt.
Australiens Krypto-Vorschriften
Comyn stellte fest, dass der Sektor trotz der gestiegenen Nachfrage nach digitalen Assets immer noch Bedenken hinsichtlich der Aussies habe. Die Bedenken der Anleger in Bezug auf den Krypto-Sektor sind die Herausforderungen, die mit der Nutzung von Drittbörsen, erhöhtem Betrugsrisiko und mangelndem Vertrauen einhergehen.
Es wird jedoch erwartet, dass sich das regulatorische Klima in Australien nach der offiziellen Ankündigung von Senator Andrew James Bragg ändert. Der Senator erklärte, dass Gesetzgeber und Regulierungsbehörden in den nächsten 12 Monaten rechtliche Klarheit in der Branche schaffen würden.
Bragg ist Vorsitzender des Australian as a Technology and Financial Center Committee. Der Ausschuss hatte zuvor 12 Empfehlungen für den Krypto-Sektor veröffentlicht, die sich um Steuern und Lizenzen drehen.
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