Der AUD/USD-Kurs war am Dienstagmorgen wenig verändert, da die Anleger auf die jüngsten australischen Einzelhandelsumsätze und Handelszahlen reagierten. Die Paarung wird bei 0,7195 gehandelt und liegt damit einige Punkte über dem Tief der letzten Woche von 0,7130.

Australiens Einzelhandelsumsätze

Die australische Wirtschaft hat sich im November gut entwickelt, wenn man von der Leistung des Einzelhandelssektors ausgeht. Die Daten der australischen Statistikbehörde zeigen, dass die Einzelhandelsumsätze von 4,9% im Oktober auf 7,3% im November gestiegen sind. Dieser Anstieg war besser als die mittlere Schätzung von 3,9%. 

Australiens Einzelhandelsumsätze entwickelten sich gut, da die meisten Menschen ihre Weihnachtseinkäufe aufgrund der Angst vor weiteren Schließungen wegen der steigenden Zahl von Covid-19-Fällen frühzeitig tätigten.

Weitere Daten zeigten, dass die australischen Exporte und Importe im November gut liefen. Die Exporte stiegen von -3% im Oktober auf 2% im November. Die Importe hingegen stiegen im gleichen Zeitraum von -3% auf etwa 6%. Infolgedessen verringerte sich der Handelsüberschuss des Landes von etwa 11,2 Mrd. $ auf 9,42 Mrd. $.

Noch besteht die Wahrscheinlichkeit, dass die Handelsdynamik durch die anhaltenden Lockdowns in einigen chinesischen Städten beeinträchtigt wird. In dieser Woche hat das Land Xi’an und Tianjin, Städte mit über 20 Millionen Einwohnern, abgeriegelt. Dies ist bemerkenswert, da Australien die meisten seiner Waren nach China verkauft.

US-Inflationsdaten stehen bevor

Der nächste wichtige Katalysator für das AUD/USD-Paar wird die Aussage von Jerome Powell, dem Vorsitzenden der US-Notenbank, sein. Er wird über die Inflation sprechen und darüber, was die Bank in den kommenden Monaten tun wird. In seinem schriftlichen Zeugnis heißt es:

“Wir wissen, dass eine hohe Inflation ihren Tribut fordert, insbesondere für diejenigen, die weniger in der Lage sind, die höheren Kosten für lebensnotwendige Dinge wie Lebensmittel, Wohnung und Transport zu tragen. Wir sind fest entschlossen, unsere satzungsgemäßen Ziele – maximale Beschäftigung und Preisstabilität – zu erreichen.”

Die Anhörung findet einen Tag vor der offiziellen Veröffentlichung der US-Verbraucherinflationsdaten statt. Analysten erwarten, dass die Verbraucherinflation im Dezember auf 7% gestiegen ist.

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