
Advanced Micro Devices (NASDAQ: AMD) zieht in den außerbörslichen Handelszeiten an, nachdem das Unternehmen eine umfassende Gewinnüberraschung mit Prognoseanhebung geliefert hat, die seine wachsende Dominanz im KI-Infrastrukturgeschäft unterstreicht.
Im Q1 erzielte der Chiphersteller einen Gewinn von $1.37 je Aktie und einen Umsatz von $10.25 billion – und übertraf damit sowohl die Erwartungen an der Wall Street als auch die Zahlen des Vorjahres deutlich.
AMD stock notiert derzeit klar über seinen wichtigsten gleitenden Durchschnitten (MAs), wobei ein RSI im frühen 70er-Bereich auf starken Kaufdruck hinweist.
Inklusive der Kursbewegung nach den Zahlen liegt Advanced Micro Devices Inc mehr als 90% über dem Kurs zu Beginn des Aprils.
Dominanz im Rechenzentrum treibt AMD-Aktie nach oben
Die starken Q1-Zahlen von AMD sind in erster Linie auf die erfolgreiche Ausrichtung des Unternehmens als KI-zentrierter Marktteilnehmer zurückzuführen.
Das Rechenzentrumsgeschäft des Unternehmens verzeichnete ein bemerkenswertes Wachstum von 57% im Jahresvergleich auf $5.8 billion, angetrieben durch die aggressive Übernahme seiner Instinct-GPUs und EPYC-CPUs durch Hyperscaler.
Die Veröffentlichung der Ergebnisse für das erste Quartal untermauert eine langfristige Investitionsthese, da sie bestätigt, dass die an der Nasdaq gelistete Firma an der „agentic KI“-Renaissance teilhat, in der hochdichte Rechenleistung entscheidend ist.
Mit einem nahezu verdoppelten Nettogewinn auf $1.38 billion zeigt Advanced Micro Devices Inc, dass es Premium-Margen halten kann, selbst wenn es seine Lieferketten inmitten globaler geopolitischer Volatilität skaliert.
Das Multinationale Unternehmen hat die Genehmigung vorliegen, Aktien im Wert von über $8 billion zurückzukaufen, was AMD-Aktien im Jahr 2026 zusätzlich attraktiv macht.
HSBC stuft AMD-Aktien auf „neutral“ herab
Trotz der herausragenden Q1-Ergebnisse und der eindrucksvollen Prognose empfiehlt Frank Lee, Senior-Analyst bei HSBC, Zurückhaltung bei AMD-Aktien.
Am 5th Mai stufte Lee den Chiphersteller auf „neutral“ herab – und verwies auf Bewertungsbedenken und die bereits im Kurs eingepreisten überzogenen Erwartungen.
Obwohl Advanced Micro Devices nahezu fehlerfrei operiert, wies er auf anhaltende Kapazitätsengpässe beim Advanced Packaging und in der Fertigung hin, die das kurzfristige Aufwärtspotenzial des Unternehmens begrenzen könnten.
Mit diesem Rückzug an die Seitenlinie signalisiert HSBC, dass die einfachen Gewinne bereits erzielt wurden, und stellt die Frage, ob AMD seine 16x‑Compute-Dichte-Durchbrüche halten kann, ohne spürbaren Margendruck durch steigende Lieferkettenkosten im Nahen Osten zu erleiden.
Wie sollten Anleger nach den Q1-Zahlen auf AMD reagieren?
Letzten Endes hängt die breitere Wachstumsstory von AMD größtenteils von der bevorstehenden Hardware-Pipeline des Unternehmens und seiner erstklassigen Kundschaft ab.
Später in diesem Jahr wird das Unternehmen Helios ausliefern, sein erstes vollständiges Rack-Scale-KI-System, das direkt mit Nvidias High-End-Architekturen Grace Blackwell und Vera Rubin konkurrieren soll.
Das Vertrauen des Marktes wird dadurch gestützt, dass OpenAI und Meta bereits als Leuchtkunden für Helios gewonnen wurden, wodurch AMDs Status als kritischer souveräner Anbieter von Rechenleistung gefestigt wird.
Diese Verträge belegen, dass die größten Ausgeber im Tech-Sektor dringend nach einer tragfähigen zweiten Option suchen, um das Nvidia-Monopol zu durchbrechen.
Insgesamt positioniert sich AMD, während es mit Intel an neuen x86 AI Compute Extensions zusammenarbeitet, im Zentrum des nächsten Jahrzehnts der Unternehmens-KI.
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