Gewohnt gutes Timing: Der No Brainer Club hat auch bei Alumis im richtigen Moment zugeschlagen und blickt bereits nach einem Tag auf zweistellige Kursgewinne. Nach dem massiven Abverkauf infolge enttäuschender Studiendaten hatte der außerordentlich erfolgreiche Anlegerclub die Biotech-Aktie zu Tiefpreisen in sein Portfolio aufgenommen.

Dem Kurssturz von zeitweise fast 60% war ein Fehlschlag in der Phase 2b-Studie des Lupus-Programms vorausgegangen. Der No Brainer Club eröffnete eine erste Position bei rund 10 US$ und erhöhte diese um 9 US$ massiv, so dass ein durchschnittlicher Einstand bei 9,35 US$ zustandekam. Das Depotgewicht betrug 2,5 Prozent.

Was für viele erst noch wie ein antizyklischer Griff ins fallende Messer aussah, entwickelte sich bereits im späteren Handelsverlauf zur Erfolgsgeschichte: Die Alumis-Aktie übersprang kurzzeitig bereits wieder die Marke von 11 US$, so dass NBC-Mitglieder innerhalb weniger Stunden auf fast 20% Rendite blickten.

Tipp: Mitglieder des auf Biotech-Aktien spezialisierten No Brainer Club kommen derzeit aus dem Feiern nicht mehr raus. Du möchtest das Mastermind hinter den NBC-Empfehlungen kennenlernen? Dann sichere Dir jetzt den kostenlosen Newsletter von Biotech-Profi Maximilian Ruth.

Schneller Rebound bestätigt antizyklischen NBC-Ansatz

Die schnelle Erholung zeigt vor allem eines: Der Markt beginnt offenbar bereits wieder, zwischen dem gescheiterten Lupus-Programm und dem eigentlichen Werttreiber von Alumis zu unterscheiden. Genau diese Diskrepanz war der Grund für den Einstieg des No Brainer Club.

Der Lupus-Fehlschlag ist zweifellos negativ. Für die Investmentthese des NBC spielt er jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Auch Analysten setzen dem Lupus-Programm inzwischen kaum noch Wert bei. Aus Sicht von NBC-Chefanalyst Maximilian Ruth wäre es deshalb sogar sinnvoll, auf eine teure und mehrjährige Phase-3-Studie auf Basis einer diskutablen Subgruppenanalyse zu verzichten und das Kapital stattdessen auf das deutlich stärker validierte Psoriasis-Programm zu konzentrieren.

Envudeucitinib bleibt das entscheidende Asset

Denn dort liegt der eigentliche Schatz von Alumis. Mit Envudeucitinib verfügt das Unternehmen über ein orales Psoriasis-Medikament, das bereits zwei erfolgreiche Phase-3-Studien geliefert hat und eine sehr starke Wirksamkeit zeigt. Das Präparat kann sich durchaus mit dem konkurrierenden oralen IL-23-Medikament von Johnson & Johnson und Protagonist Therapeutics messen.

Die nächste wichtige Wegmarke ist ebenfalls bereits absehbar: Die NDA-Einreichung ist für das vierte Quartal 2026 vorgesehen. Damit steht bei Alumis ein bereits weit entwickeltes und klinisch validiertes Asset im Vordergrund – und nicht mehr lediglich die Hoffnung auf positive Daten einer frühen Pipeline.

Bewertung bietet trotz Rebound weiterhin Potenzial

Besonders interessant bleibt die Bewertung. Nach dem Kurssturz wurde Alumis nur noch mit rund 1,2 Milliarden US$ bewertet. Selbst wenn die Aktie bereits wieder bei 10-11 US$ notiert, ist die Fehlbewertung damit keineswegs beseitigt. Aufgrund des hohen Cashbestands liegt der Enterprise Value nochmals deutlich unterhalb der Marktkapitalisierung.

Entscheidend ist, dass allein das bereits Phase-3-validierte Psoriasis-Asset ausreichen dürfte, um die aktuelle Bewertung zu rechtfertigen. Weitere Pipelinewerte sowie die Liquidität müssen in diesem Szenario gar nicht zwingend berücksichtigt werden. Genau das macht die Ausgangslage aus unserer Sicht so interessant: Der Lupus-Fehlschlag ist eingepreist, während der Wert des Psoriasis-Assets weiterhin erhebliches Potenzial für eine Neubewertung bietet.

Mehrere Optionen für Alumis

Hinzu kommt die strategische Flexibilität. Alumis kann Envudeucitinib selbst weiterentwickeln und vermarkten, einen starken Pharmapartner ins Boot holen oder das Psoriasis-Programm auslizenzieren. Im Extremfall könnte das Unternehmen aufgrund des attraktiven Assets sogar selbst zum Übernahmeziel werden. Das Management hatte in der Vergangenheit bereits signalisiert, die Vermarktung nicht zwingend vollständig alleine stemmen zu wollen.

Damit bestehen mehrere Wege, über die der Wert des Psoriasis-Assets gehoben werden könnte. Der schnelle Kursanstieg zeigt bereits, dass der Markt durchaus bereit ist, seine Einschätzung zu Alumis wieder anzupassen.

Der schnelle Anstieg von rund 9 bis kurzzeitig über 11 US$ zeigt, wie dynamisch sich eine solche Sondersituation entwickeln kann. Der No Brainer Club blickt bereits auf schnelle zweistellige Kursgewinne, spielt die Story trotz Gewinnmitnahmen aber weiter.

Der Case basiert nicht auf einem kurzfristigen technischen Rebound. Vielmehr geht es darum, dass Alumis nach dem Lupus-Rückschlag aus unserer Sicht zu stark abgestraft wurde und der Markt das wesentlich weiter entwickelte Psoriasis-Programm nun wieder in den Mittelpunkt rücken könnte. Der erste Anstieg seit Portfolioaufnahme ist deshalb erfreulich, aber wahrscheinlich noch nicht das Ende der Geschichte.

Echte Top-Rendite: Als Mitglied bei sharedealsPlus profitierst Du von wahren Börsenstars (+13.000% in 7 Jahren) und den richtigen Aktientipps zur richtigen Zeit!

The post Alumis-Aktie: No Brainer Club feiert zweistellige Kursgewinne zum Start first appeared on sharedeals.de.