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Alibaba (NYSE: BABA) steht heute Morgen unter enormem Druck, nachdem die Q4-Ergebnisse hinter den Konsensschätzungen zurückblieben, da strategische Investitionen zu einem alarmierenden Rückgang des Nettogewinns um 66% führten.

Experten von First Eagle – einer in den USA ansässigen Investmentgesellschaft – empfehlen langfristigen Anlegern dennoch, die Schwäche nach den Zahlen zum Aufstocken von BABA zu nutzen, da das Geschäft mit künstlicher Intelligenz (KI) weitgehend unterbewertet sei.

Alibaba-Aktie hat ihre Aktionäre in diesem Jahr enttäuscht und seit Ende Januar rund 30% verloren, da der eskalierende US-Iran-Konflikt weiterhin eine risikoaverse Stimmung fördert.

Alibaba-Aktie bietet ein massives KI-Geschäft gratis

Laut First Eagle stufen institutionelle Investoren BABA-Papiere weiterhin als ein reines E‑Commerce‑Relikt ein.

Das Investmenthaus sprach von einer „grundlegenden Fehleinschätzung“ und erklärte, der Aktienkurs von Alibaba spiegele derzeit fast ausschließlich das Kerngeschäft im Einzelhandel wider – wodurch der massive langfristige Wert des KI‑Segments faktisch ignoriert werde.

Man betrachtet die Ausgangslage als sehr attraktiv, da das Einzelhandelsgeschäft des Unternehmens eine „Sicherheitsmarge“ bietet, während die KI‑Einheit den Weg für künftige Aufwärtspotenziale ebnet.

Kurz gesagt: Das KI‑Geschäft ist für langfristige Anleger, die sich bei aktuellem Kurs eine Position in Alibaba Group Holding aufbauen, im Wesentlichen eine „kostenlose Call‑Option“.

Außerdem bedeuten eine Dividendenrendite von 0.85% und die Genehmigung, Aktien im Umfang von rund $19.1 billion bis März 2027 zurückzukaufen, dass Anleger für Geduld ebenfalls großzügig belohnt werden.

Alibaba wandelt KI‑Nachfrage in echte Umsätze um

Die Alibaba-Aktien lohnen sich zudem, weil das Management offenbar entschlossen ist, die umfangreichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung (R&D) zu monetarisieren.

Berichten zufolge erhöht das an der NYSE notierte Unternehmen die Preise in Teilen seines KI‑Geschäfts, da die steigende Nachfrage nach inländischer Rechenkapazität ihm ermöglicht, seine Marktführerstellung auszubauen. 

BABA hat kürzlich angekündigt, die Preise für seine proprietären T-Head AI chips, darunter das Hochleistungsmodell Zhenwu 810E, um bis zu 34% anzuheben.

Zudem wird sein Cloud Parallel File Storage-Service – eine zentrale Komponente für datenintensive KI‑Trainings – ebenfalls um 30% teurer.

Diese Anpassungen, die ab dem nächsten Monat gelten, signalisieren Alibabas Absicht, die Dominanz seiner Infrastruktur in kurzfristige Umsätze zu verwandeln und sich als brauchbare Alternative zu eingeschränkter westlicher Hardware zu positionieren – womit es effektiv die „KI‑Prämie“ im chinesischen Markt einfängt.

Wie sollte man BABA-Aktien nach den Q4‑Ergebnissen angehen?

Abgesehen von den Zahlen verzeichnet die Einheit „Cloud Intelligence“ dreistellige Wachstumsraten bei KI‑bezogenen Einnahmen – ein Trend, der sich voraussichtlich beschleunigen wird, wenn mehr Unternehmen die agentischen KI‑Dienste „Wukong“ des Konzerns integrieren.

Während der Rückgang des Nettogewinns um 66% auf dem Papier heftig wirkt, stellt er eine bewusste Verlagerung der Kapitalallokation dar – die Zukunft kaufen statt die Gegenwart zu stützen.

Mit einem massiven Barbestand, einer laufenden Investitionsverpflichtung in Höhe von $52 billion für Technologie und einer dominanten Position im entstehenden Markt für KI‑Agenten ist Alibaba nicht mehr nur ein digitales Einkaufszentrum – es ist das Rückgrat von Chinas künftiger Recheninfrastruktur.

Bei etwa dem 25‑fachen der erwarteten Gewinne ist die BABA‑Aktie – für diejenigen, die über die Volatilität des Quartals hinwegsehen können – ein wachstumsstarker KI‑Riese, der sich als Value‑Aktie tarnt.

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