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Shake Shack Inc. (NYSE: SHAK) notiert heute Morgen um 5 % höher, nachdem ein Bericht des Wall Street Journals besagte, dass Engaged Capital im Begriff sei, einen Proxy-Fight mit der Schnellrestaurant-Kette zu beginnen.

Engaged strebt drei Sitze im Vorstand an

Der aktivistische Investor, der einen Anteil von etwa 6,6 % an dem Lebensmittelunternehmen hält, strebt drei Sitze im Vorstand an, um auf Veränderungen zu drängen, die seiner Meinung nach dem Aktienkurs, der derzeit fast 50 % unter dem Höchststand von 2021 liegt, helfen könnten, so anonyme Quellen heute gegenüber dem WSJ.

Es ist jedoch bemerkenswert, dass Shake Shack vor etwa einer Woche seine Finanzergebnisse für das 1. Quartal veröffentlichte, die die Schätzungen von Wall Street deutlich übertrafen. Laut Unternehmenssprecher:

Wir setzen unseren strategischen Plan um und machen erhebliche operative und finanzielle Fortschritte. Wir gehen davon aus, dass das Gesamtjahr 2023 ein Rekordjahr wird und die Margen auf Restaurantebene voraussichtlich wieder auf 19 bis 20 % steigen werden.

Quo Vadis hebt sein “Sell-Rating” für ‘SHAK’ auf

Das Wall Street Journal hat außerdem enthüllt, dass Engaged Capital seit Ende letzten Jahres Gespräche mit Shake Shack führt. Diese Gespräche haben jedoch bisher nicht zu einer Einigung geführt.

Ein Vertreter von Engaged Capital hat sich noch nicht zu dem Bericht geäußert. Der Hedge-Fonds ist bekannt für seinen Vorstoß zur Kostensenkung bei Jamba Inc. und war zuvor auch an Abercrombie & Fitch beteiligt.

Ebenfalls am Montag hob Quo Vadis Capital sein “Sell-Rating” für die Aktie des New Yorker Unternehmens auf. Die Analysten der Firma haben nun keine Empfehlung für die Aktie von Shake Shack.

Auf Jahresbasis liegt die Aktie zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels mehr als 60 % im Plus.

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