
Airbus-Aktienkurs hat sich in den letzten Monaten gut entwickelt und bewegte sich von einem Tiefststand von €124 im April des letzten Jahres auf aktuell €200. In letzter Zeit ist er jedoch vom Hoch des letzten Jahres von €221 zurückgegangen. Wird diese Aktie also weiter steigen, während die Pratt & Whitney-Herausforderungen andauern?
Airbus kennzeichnet Pratt-& Whitney-Herausforderungen
Airbus, der größte Flugzeughersteller, steht vor großen Herausforderungen, da Pratt-& Whitney Schwierigkeiten hat, seine Triebwerke zu liefern. In einer Stellungnahme sagte das Management, dass dieser Engpass es ihm erschwere, seine Lieferziele zu erreichen.
Das Unternehmen rechnet nun damit, dass die Produktion der A320-Flugzeuge bis Ende des Jahres zwischen 70 und 75 liegen wird. Damit zielt es darauf ab, in diesem Jahr 870 Jets an Kunden zu liefern, mehr als die 793, die es im letzten Jahr ausgeliefert hat.
Gleichzeitig sagte das Unternehmen, dass das A220-Modell nächste Jahr 13 pro Monat erreichen wird. Außerdem erwartet es, dass der meistverkaufte A320 sich im nächsten Jahr auf 75 Jets pro Monat stabilisiert.
Dennoch besteht die Herausforderung darin, dass die Lieferziele von den Triebwerklieferungen von Pratt-& Whitney abhängen werden. Folglich besteht das Risiko, dass es dieses Jahr seine Lieferziele nicht erreicht. Außerdem könnte das Unternehmen das Fuselage-Problem, das es im letzten Jahr erlebt hat, erleben.
Starke Finanzresultate in einem schwierigen Markt
Airbus lieferte in einem schwierigen Markt relativ starke Finanzergebnisse. Es lieferte 793 Jets und erfüllte damit seine vorherige Prognose. Außerdem wuchs sein Auftragsbestand weiter und erreichte 8.754, wobei der A320-Anteil am Markt 82% beträgt. Die anderen beliebten Modelle in seinem Auftragsbestand sind der A350, der A330 und der A220.
Die heute veröffentlichten Ergebnisse zeigten, dass der Umsatz im letzten Jahr auf €73.4 Milliarden gestiegen ist, verglichen mit €69.2 Milliarden im Jahr 2024. Seine kommerzielle Jet-Sparte machte 70% des Geschäfts aus, während Verteidigung und Hubschrauber 18% bzw. 12% ausmachten.
Wichtig ist, dass die Gewinne des Unternehmens trotz der Herausforderungen weiter zulegen konnten. Sein bereinigtes EBIT stieg von zuvor €5.4 Milliarden auf €7.1 Milliarden.
Airbus profitiert von den weiter hohen Lieferungen und seinen Service-Einnahmen. Zugleich steigt die Nachfrage nach seinen Hubschraubern weiter, und der Umsatz steigt um 13% auf €8.9 Milliarden.
Am wichtigsten ist, dass Europa und andere Märkte ihre Verteidigungsausgaben erhöhen, eine Entwicklung, die dem Geschäft zugutekommen wird. Das Verteidigungs- und Raumfahrtgeschäft erwirtschaftete über €13.4 Milliarden und stieg gegenüber dem Vorjahr um 11%.
Das Unternehmen erwartet nun, in diesem Jahr 870 Flugzeuge zu liefern und ein EBIT von €7.5 Milliarden zu erwirtschaften. Gleichzeitig erhöht es seine Renditen für Aktionäre, indem es die Ausschüttungsquote von 40% auf 50% erhöht.
Airbus-Aktienkurs – Technische Analyse
Die Tages-Chart zeigt, dass die AIR-Aktie in den letzten Tagen gestiegen ist. Sie hat sich von einem Tief von €189 auf derzeit €200 bewegt.
Ein genauer Blick zeigt, dass die Aktie ein Kopf-Schulter-Muster bildet, ein beliebtes bärisches Umkehrsignal. Sein Kopf liegt beim Hoch des letzten Jahres von €221, während die linke Schulter bei €216 liegt.
Daher ist wahrscheinlich, dass die Aktie weiter steigt, während sie weiter die rechte Schulter bildet. Anschließend wird sie den Abwärtstrend fortsetzen und möglicherweise die Nackenlinie erneut testen.
Die bärische Aussicht wird ungültig, wenn die Aktie über die Schulter bei €216 steigt.
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