Adecco Aktie: Die Corona-Krise hat den Personaldienstleister schwer getroffen

Adecco hat für das 1. Halbjahr schwache Zahlen vorgelegt. Der Umsatz sank um 19,4% auf rund 9,3 Mrd €. Unterm Strich konnte kein Gewinn erwirtschaftet werden. Es wurde ein erheblicher Fehlbetrag von 2,01 € je Aktie verbucht. Die Corona-Krise hat den Personaldienstleister schwer getroffen. Zeitarbeitsverträge können oft einfacher gekündigt werden als klassische Arbeitsverträge. Für Adecco waren Umsatz- und Gewinneinbrüche nicht abwendbar.

Diese Entwicklung konnte in allen regionalen Absatzmärkten gleichermaßen beobachtet werden. Bei der Erholung, also dem Neustart der Wirtschaft und der wieder steigenden Nachfrage nach Personal, gibt es jedoch deutliche Unterschiede. Deutschland zeigt die größten Erholungstendenzen. In den USA sieht es dagegen etwas schlechter aus. Trotz der erwarteten Erholung in der 2. Jahreshälfte wird 2020 ein anspruchsvolles Geschäftsjahr bleiben.

Adecco hat sich darauf konzentriert, möglichst ohne langfristige Schäden in das nächste Geschäftsjahr zu kommen. Nicht zwingend notwendige Investitionen wurden zurückgefahren. Die Liquidität und die Bilanz sollen geschont werden. Gleichzeitig versucht Adecco die Krise zu nutzen, um seine interne Struktur zu optimieren und effizienter zu gestalten. Der Digitalisierungsprozess nimmt hierbei eine zentrale Rolle ein. Adecco möchte innovativer werden. Wir rechnen mit Personalkürzungen.

[Finanztrends]

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