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Die Financial Conduct Authority (FCA) hat bekannt gegeben , dass Krypto Börse -traded Notes (cETNs) ab dem 8. Oktober 2025 wieder für Privatanleger in Großbritannien verfügbar sein werden.

Damit wird das Verbot rückgängig gemacht, das seit Januar 2021 in Kraft war, als die Regulierungsbehörde den Zugang zu diesen Produkten einschränkte, weil sie befürchteten, dass sie zu komplex seien und ein hohes Maß an Risiken bergen.

Die Entscheidung markiert eine bedeutende Veränderung in der britischen Kryptopolitik und ist Teil eines breiteren Rahmens zur Verschärfung des Anlegerschutzes bei gleichzeitiger Wiedereröffnung des Zugangs zu bestimmten Märkten für digitale Vermögenswerte.

Britische Kleinanleger erhalten ab dem 8. Oktober 2025 wieder Zugang

Ab dem 8. Oktober 2025 können britische Kleinanleger Krypto-ETNs auf von der FCA zugelassenen Plattformen kaufen und handeln.

Diese werden nur über Recognized Investment Exchanges (RIEs) erhältlich sein, bei denen es sich um lizenzierte Anlageplattformen handelt, die die regulatorischen Anforderungen der FCA erfüllen.

Die Regulierungsbehörde betonte, dass alle cETNs, die Kleinanlegern angeboten werden, strenge Regeln für die Finanzwerbung einhalten müssen.

Unternehmen werden verpflichtet, Informationen in einer Weise bereitzustellen, die klar, fair und nicht irreführend ist, um sicherzustellen, dass die Kunden nicht dazu ermutigt werden, zu glauben, dass solche Produkte sicherer oder zuverlässiger sind, als sie tatsächlich sind.

Warum die FCA ihre Haltung zu Krypto-ETNs geändert hat

Die FCA führte das Verbot im Januar 2021 ein, nachdem sie zu dem Schluss gekommen war, dass cETNs für normale Anleger schwer zu verstehen sind und dass die Risiken plötzlicher Verluste zu hoch sind.

Zu dieser Zeit galten die Kryptomärkte als volatil und unreif.

Die FCA sagt nun jedoch, dass sich die Marktbedingungen geändert haben. Laut David Geale, der die Arbeit der FCA im Bereich des digitalen Finanzwesens leitet, ist die Kryptoindustrie strukturierter geworden und besser verstanden.

Dies hat es der Regulierungsbehörde ermöglicht, ihre Position zu überdenken, was die Tür für eine breitere Beteiligung der Anleger öffnet, aber mit festen Schutzmaßnahmen.

Kein FSCS-Schutz für Krypto-ETN-Anleger

Trotz der Wiedereröffnung bleiben die Risiken bestehen. Die FCA warnte, dass Anleger in cETNs nicht durch das Financial Services Compensation Scheme (FSCS) geschützt sind.

Wenn eine Broker scheitert oder ein cETN zusammenbricht, erhalten Kleinanleger keine Entschädigung.

Die Regulierungsbehörde betonte, dass Verluste möglich sind und dass jeder, der sich für eine Investition in diese Produkte entscheidet, seine gesamte Investition verlieren könnte.

Um die Risiken zu verringern, bestätigte die FCA, dass die Consumer Duty Rule gelten wird, die von Unternehmen verlangt, im besten Interesse ihrer Kunden zu handeln und sie fair zu behandeln.

Der Krypto-Regulierungsrahmen wird weiter ausgebaut

Die Entscheidung, das Verbot von cETNs aufzuheben, ist Teil einer größeren Anstrengung der britischen Regulierungsbehörden, einen klaren Rahmen für digitale Vermögenswerte zu schaffen.

Daneben bereitet die FCA Regeln für Stablecoins und andere risikoreiche Investitionen vor, um sicherzustellen, dass der schnelllebige Kryptomarkt unter strengerer Aufsicht steht.

Durch die Wiederherstellung des Zugangs zu Krypto-ETNs versucht die FCA, ein Gleichgewicht zwischen mehr Optionen für Kleinanleger und der Aufrechterhaltung eines starken Anlegerschutzes zu finden.

Diese Entwicklung wird wahrscheinlich eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der sich entwickelnden Krypto-Regulierungslandschaft in Großbritannien spielen.

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