DCG faces $3.3 billion lawsuit as Genesis reveals insider loan schemes

Das US-Justizministerium (DOJ) hat offiziell klargestellt, dass gegen Dragonfly Ventures wegen seiner Investition in PepperSec, das Unternehmen, das Tornado Cash entwickelt hat, im Jahr 2020 nicht ermittelt wird.

Das Update kam während des hochkarätigen Strafprozesses gegen Roman Storm, Mitbegründer des Kryptowährungs-Mixing-Protokolls, und markiert einen entscheidenden Moment in dem Fall, der weitreichendere Auswirkungen auf den Datenschutz der Blockchain, Open-Source-Software und die Rechtsunsicherheit im Krypto-Bereich hat.

Der Name Dragonfly tauchte letzte Woche auf, als US-Staatsanwälte vor Gericht andeuteten, dass die Venture-Firma aufgrund ihrer Verbindungen zu Tornado Cash in Zukunft einer Prüfung ausgesetzt sein könnte.

Dieser Vorschlag wurde jedoch am Montag zurückgezogen, nachdem der Komplementär von Dragonfly, Haseeb Qureshi, auf X zurückgewiesen hatte, dass das DOJ seine Aussage zurückgenommen und eingeräumt habe, dass “weder Dragonfly noch einer seiner Auftraggeber Ziele in ihren Ermittlungen sind”.

Seit unserer Erklärung am Freitag haben wir überwältigende Unterstützung aus der gesamten Krypto-, Tech- und Venture-Community erhalten. Wir möchten uns ganz herzlich bei Ihnen allen dafür bedanken, dass Sie hinter uns stehen. Das DOJ hat nun einen Rückzieher gemacht. Sie haben im Prozess am Montagmorgen zu Protokoll gegeben, dass die

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DOJ macht einen Rückzieher, nachdem das Prozessprotokoll einen Fehltritt enthüllt

Qureshi postete einen Auszug aus dem Gerichtsprotokoll auf X, um die Kehrtwende hervorzuheben.

In dem Austausch räumten Vertreter des Justizministeriums ein, dass frühere Berichte, die Dragonfly mit einer aktiven Untersuchung in Verbindung brachten, “falsch und irreführend” waren.

Die Korrektur folgt auf Medienspekulationen darüber, ob Anleger wie Dragonfly zu Sicherheitenzielen in umfassenderen regulatorischen Maßnahmen gegen Tornado Cash und seine Schöpfer werden könnten.

Laut Qureshi waren die ursprünglichen Bemerkungen, die am vergangenen Freitag in öffentlicher Sitzung gemacht wurden, “beispiellos” und widersprachen der Politik des Justizministeriums, die es Staatsanwälten verbietet, vor den Medien über Anklagen Dritter zu spekulieren.

Er argumentierte, dass die Anspielung eine Taktik gewesen sein könnte, um Dragonfly davon abzuhalten, eine Aussage zur Unterstützung von Storms Verteidigung zu machen.

Der Vorfall hat eine neue Debatte über die rechtlichen Risiken ausgelöst, denen Krypto-Investoren in der Frühphase ausgesetzt sind, und die abschreckende Wirkung, die solche Spekulationen auf Blockchain-Innovationen haben könnten, insbesondere in Bereichen, in denen es um Datenschutztools geht.

Der Krypto-Prozess von Roman Storm rückt ins Rampenlicht zurück

Nachdem Dragonfly freigeschaltet wurde, liegt der Fokus nun wieder auf dem Fall gegen Roman Storm. Die Verteidigung hat argumentiert, dass Storm an der Entwicklung eines datenschutzorientierten Protokolls beteiligt war, nicht an einem Werkzeug für kriminelle Aktivitäten.

Sie sagen, das Protokoll sei unveränderlich und könne von seinen Entwicklern nicht kontrolliert oder verändert werden, selbst wenn böswillige Akteure es missbraucht hätten.

Das Anwaltsteam von Storm rief den Sachverständigen Dr. Matthew Green, einen Kryptographieprofessor an der Johns Hopkins University, an, der die Anwendungsfälle von Tornado Cash zum Schutz von Krypto-Nutzern vor Betrug und Diebstahl erläuterte.

Das Team argumentierte, dass die Privatsphäre in Kryptowährungen nicht von Natur aus kriminell ist, sondern für den Schutz der Nutzer notwendig ist.

Storm hat sich entschieden, in dem Fall nicht auszusagen. Der Prozess nähert sich nun den Schlussplädoyers, wobei ein Urteil in Kürze erwartet wird.

Das Ergebnis könnte langfristige Folgen für die Open-Source-Entwicklung und die Interpretation der Absicht im Design von Kryptoprotokollen haben.

Die Verteidigung fordert 1,5 Millionen US-Dollar, da die Kosten steigen

Während sich der Prozess seinem Ende nähert, hat Storm einen Aufruf zu weiteren Spenden in Höhe von 1,5 Millionen US-Dollar veröffentlicht, um die laufenden Prozesskosten zu decken.

Sein Fall hat in der gesamten Kryptowährungsbranche große Aufmerksamkeit erregt, insbesondere unter Datenschützern und Softwareentwicklern, die besorgt sind, für die Verwendung ihres Codes haftbar gemacht zu werden.

Der Rückzieher des DOJ in Bezug auf die Beteiligung von Dragonfly könnte dazu beitragen, das Narrativ wieder auf die Kernfrage des Prozesses zu lenken: ob Tornado Cash eine neutrale Technologie oder ein Vermittler illegaler Finanzen war.

Die Entscheidung der Jury wird wahrscheinlich einen Präzedenzfall dafür schaffen, wie US-Gerichte in Zukunft mit Open-Source-Blockchain-Protokollen umgehen.

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