
Präsident Donald Trump hat ein wichtiges US-amerikanisches Gremium für nationale Sicherheit angewiesen, die geplante Übernahme von US Steel durch Nippon Steel neu zu bewerten, und damit die Hoffnung wiederbelebt, dass das hochkarätige Geschäft doch noch zustande kommen könnte.
Der Schritt ließ die Aktien von US Steel um über 13 % in die Höhe schießen, da Anleger auf eine mögliche Kehrtwende bei der früheren Ablehnung aufgrund von Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit setzten.
In einem am Montag veröffentlichten offiziellen Memo erklärte Trump:
Ich beauftrage das Komitee für ausländische Investitionen in den Vereinigten Staaten (CFIUS) mit einer Überprüfung der Übernahme von US Steel durch Nippon Steel, um mir bei der Entscheidung zu helfen, ob weitere Maßnahmen in dieser Angelegenheit angemessen sein könnten.
*TRUMP ORDERS CFIUS REVIEW OF US STEEL PURCHASE Trump just issued a Presidential Memoranda to re-review Nippon Steel’s acquisition of US Steel, after Joe Biden blocked the deal. I believe this is unprecedented. $X
Sowohl Nippon Steel als auch US Steel lehnten eine sofortige Stellungnahme zu der Anweisung ab.
Die Überprüfungsanordnung löste an den Finanzmärkten Optimismus aus, da viele sie als Zeichen dafür interpretierten, dass die Trump-Regierung die 14,1 Milliarden Dollar schwere Fusion genehmigen könnte, die der ehemalige Präsident Joe Biden zuvor unter Berufung auf nationale Sicherheitsrisiken blockiert hatte.
Nach Bidens Ablehnung Anfang des Jahres verklagten Nippon Steel und US Steel das CFIUS mit der Begründung, die Entscheidung sei voreingenommen und habe ihnen eine faire Prüfung verwehrt.
Die Unternehmen behaupteten, Bidens Schritt sei politisch motiviert und ziele darauf ab, die Gunst der Gewerkschaft United Steelworkers (USW) in Pennsylvania – einem entscheidenden Bundesstaat, in dem US Steel seinen Hauptsitz hat – im Vorfeld der Präsidentschaftswahl 2024 zu gewinnen.
Im vergangenen Monat beantragte die Trump-Regierung eine Fristverlängerung im Rechtsstreit, um weitere Gespräche zwischen der Regierung und den beiden Unternehmen über die Fusion zu ermöglichen.
Trumps Entscheidung, das Überprüfungsverfahren jetzt wieder aufzunehmen, bietet dem Abkommen eine potenzielle Rettungsleine, die erhebliche Auswirkungen auf die Zukunft der US-Industriepolitik und den globalen Stahlmarkt haben könnte.
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