South Korea eases crypto rules for nonprofits, corporate pilot up next

Die Finanzaufsichtsbehörde Südkoreas plant, ausgewählten Institutionen zu erlauben, Kryptowährungen zu verkaufen, die sie bis zur ersten Hälfte des Jahres 2025 als Spenden erhalten haben.

Kim So-young, Vizepräsidentin der südkoreanischen Finanzdienstleistungskommission, leitete am 13. Februar die dritte Sitzung des virtuellen Vermögenswerte-Ausschusses. Sie überprüfte und finalisierte eine Reihe regulatorischer Aktualisierungen, darunter Pläne zur Lockerung der Beschränkungen für Krypto-Transaktionen für bestimmte Unternehmen, als Teil umfassenderer Bemühungen zur Verfeinerung des Rahmenwerks für digitale Vermögenswerte des Landes.

Ein schrittweiser Ansatz

In der ersten Jahreshälfte wird die FSC Strafverfolgungsbehörden, darunter die Staatsanwaltschaft, den Nationalen Steuerdienst und den Zoll, die Eröffnung von Konten mit Echtnamen für Verkaufszwecke gestatten. Dieser Prozess ist bereits seit Ende letzten Jahres in Kraft.

Im zweiten Quartal wird diese Politik auf bestimmte gemeinnützige Organisationen ausgedehnt, wie Universitäten und andere Wohltätigkeitsorganisationen, „die Transparenz bei der Mittelbeschaffung und -verwendung gewährleisten und von den zuständigen Behörden verwaltet und überwacht werden.“

Da vielen gemeinnützigen Organisationen immer noch klare Richtlinien für den Umgang mit und die Auszahlung von Kryptowährungen fehlen, plant die FSC die Zusammenarbeit mit relevanten Institutionen, um grundlegende interne Kontrollstandards festzulegen, die ihnen bei der Bewältigung des Prozesses helfen sollen.

Inzwischen dürfen Cryptocurrency exchanges die als Gebühren erhaltenen digitalen Vermögenswerte verkaufen.

Um Interessenkonflikte zu vermeiden und die Nutzer zu schützen, plant die FSC jedoch die Einführung einer gemeinsamen branchenweiten „Verkaufsrichtlinie“, die sicherstellt, dass große Verkäufe den Markt nicht negativ beeinflussen.

Die zweite Jahreshälfte wird auf ein Pilotprogramm ausgerichtet sein, das ausgewählten institutionellen Anlegern die Eröffnung von Konten mit vollständigem Namen für Anlage- und Finanzzwecke ermöglicht.

Zuvor hatte Invezz berichtet, dass solche Pläne im Umlauf seien, doch die FSC wies diese Behauptungen damals zurück und betonte, dass es den Institutionen nicht gestattet sei, Kryptowährungstransaktionen durchzuführen.

Nun geht die FSC mit einem Pilotprogramm voran, das rund 3.500 Unternehmen und professionellen Anlegern einen kontrollierten Zugang zu Kryptotransaktionen gewähren wird.

Diese Unternehmen, die bereits die Kriterien des südkoreanischen Kapitalmarktes für risikoreiche Investitionen erfüllen, dürfen Konten eröffnen und unter bestimmten Bedingungen digitale Vermögenswerte kaufen und verkaufen.

Um diese Änderungen zu unterstützen, plant die FSC, die Handelsrichtlinien für Cryptocurrency exchanges zu verschärfen und sich dabei auf strengere Auflistungskriterien, verschärfte Offenlegungsanforderungen und Schutzmaßnahmen gegen Marktmanipulationen zu konzentrieren.

Darüber hinaus bildet die FSC eine Arbeitsgruppe mit verwandten Organisationen wie dem Financial Supervisory Service, der Korea Federation of Banks und DAXA, um interne Kontrollstandards und Handelsrichtlinien festzulegen.

Südkoreas Fokus auf Krypto

Im vergangenen Monat gab der Vorsitzende der FSC, Kim, bekannt, dass das Land mit der nächsten Phase der Krypto-Regulierung voranschreitet, um mit den globalen Trends Schritt zu halten.

Einer der Bereiche, auf die sich das Land konzentriert hat, ist die Besteuerung digitaler Währungen.

Südkorea hat die Einführung seiner 20-prozentigen Steuer auf Kryptogewinne über 2,5 Millionen Won (etwa 1.800 US-Dollar) sowie einer zusätzlichen 2-prozentigen lokalen Einkommensteuer verschoben und die Durchsetzung der Politik auf 2027 verschoben.

Gleichzeitig hat das Land seine Bemühungen zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung mit Kryptowährungen verstärkt.

Am 4. Februar führte die südkoreanische Stadt Gwacheon ein elektronisches System zur Beschlagnahme virtueller Vermögenswerte ein, das darauf ausgelegt ist, Kryptowährungsbestände von Steuersündern aufzuspüren und zu konfiszieren.

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