
Coinbase, eine der führenden Cryptocurrency exchanges, hat einen wichtigen Schritt zur Erweiterung ihres Derivateangebots unternommen, indem es einen Antrag auf Selbstzertifizierung zur Notierung von Solana (SOL)-Futures-Kontrakten gestellt hat.
Mit dieser Einreichung bei der US Commodity Futures Trading Commission (CFTC) soll die Einführung von Solana-Futures-Kontrakten bei Coinbase Derivatives angestrebt werden, der auf den Handel mit Futures spezialisierten Tochtergesellschaft des Unternehmens.
Solana-Futures auf Coinbase Derivatives werden im Februar eingeführt
Die Einführung von Solana-Futures soll am 18. Februar 2025 beginnen und Händlern eine neue Möglichkeit bieten, sich mit dem volatilen, aber vielversprechenden Solana-Ökosystem auseinanderzusetzen.
Die Futures-Kontrakte werden in zwei Größen verfügbar sein: dem Standardvertrag, der 100 SOL repräsentieren wird, und einem kleineren „Nano“-Vertrag, der 5 SOL abdeckt.
Mit diesem doppelten Angebot sollen sowohl große institutionelle Anleger als auch Privatanleger angesprochen werden, sodass je nach Marktbedingungen und Risikobereitschaft flexible Anlagestrategien möglich sind.
In der Einreichung bei der CFTC hat Coinbase die inhärente Volatilität von Solana im Vergleich zu anderen Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) und Ethereum (ETH) anerkannt.
In der Anmeldung wird darauf hingewiesen, dass die 30-Tage-Volatilität von Solana bei etwa 3,9 % liegt, was höher ist als die 2,3 % von Bitcoin und die 3,1 % von Ethereum.
Um diese Volatilität zu bewältigen und die Marktstabilität zu gewährleisten, werden die Positionslimits für Solana-Futures 30 % niedriger festgelegt als die für Bitcoin-Futures.
Diese strategische Entscheidung spiegelt den Ansatz von Coinbase wider, Risiken zu mindern und gleichzeitig ein robustes Handelsumfeld für seine Nutzer zu schaffen.
Insbesondere werden die Solana-Futures monatlich in bar abgerechnet, wobei die Referenzkurse von MarketVector Indexes GmbH, einem deutschen Indexanbieter, bereitgestellt werden.
Diese Einrichtung erleichtert nicht nur einen reibungsloseren Handel, sondern bringt diese Futures auch unter die Aufsicht der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, was den Transaktionen eine zusätzliche Ebene der Glaubwürdigkeit und Sicherheit verleiht.
Trump-Erlass erklärt Kryptowährungen zu „nationaler Priorität“
Die Einreichung erfolgt zu einem Zeitpunkt, da der Kryptowährungsmarkt einen Anstieg des positiven Stimmungsbildes erlebt, der weitgehend durch die Anordnung des US-Präsidenten Donald Trump beeinflusst wird, Kryptowährungen als „nationale Priorität“ zu erklären.
Dies hat Marktanalysten, darunter Bitwises Chief Investment Officer Matt Hougan, zu der Spekulation veranlasst, dass der Krypto-Bullenlauf möglicherweise über den traditionellen Vierjahreszyklus hinausgehen und bis 2026 anhalten könnte.
Der Schritt von Coinbase, Solana-Futures anzubieten, wird als strategischer Schachzug angesehen, um von diesem Momentum zu profitieren und Anlegern neue Möglichkeiten zu bieten, sich mit dem Markt zu beschäftigen.
Dies ist ein Beleg für die zunehmende Akzeptanz und Institutionalisierung von Kryptowährungen im traditionellen Finanzwesen.
Durch die Einführung dieser Futures bietet Coinbase Händlern nicht nur Instrumente für Spekulation und Absicherung, sondern trägt auch zur Reifung des Krypto-Marktes bei, indem es komplexere Finanzinstrumente einführt.
The post Coinbase beantragt Selbstzertifizierung für den Start von Solana-Futures appeared first on Invezz