
Eli Lilly and Company (NYSE: LLY) gab vor Kurzem vielversprechende Ergebnisse seiner SUMMIT-Phase-3-Studien bekannt, in denen es um die Wirksamkeit der Tirzepatid-Injektion ging.
Die positiven Ergebnisse haben das Interesse der Anleger geweckt und den Aktienkurs heute um 3 % steigen lassen.
Diese Ergebnisse sind nicht nur für Eli Lilly von Bedeutung, sondern bergen auch Potenzial für Millionen von Patienten, die an Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF) und Fettleibigkeit leiden.
Vielversprechende Studienergebnisse
Die Ergebnisse der Phase-3-Studie SUMMIT zeigten, dass Tirzepatid das Risiko einer Herzinsuffizienz im Vergleich zu einem Placebo um 38 % senkte. Darüber hinaus wurden alle wichtigen sekundären Endpunkte erfolgreich erreicht, darunter:
- Es reduzierte das Risiko einer Herzinsuffizienz im Vergleich zu Placebo um 38 %.
- Alle wichtigen sekundären Endpunkte wurden erfolgreich erreicht. Dazu gehörten die körperliche Leistungsfähigkeit, die mittlere Gewichtsabnahme vom Ausgangswert nach 52 Wochen und die Senkung des Entzündungsmarkers hochsensitives C-reaktives Protein.
- Bei der Wirksamkeitsschätzung führte es zu einer Gewichtsreduktion von 15,7 % im Vergleich zu 2,2 % bei Placebo.
- Bei der geschätzten Behandlungsform führte es zu einer Verringerung des Körpergewichts um 13,9 % im Vergleich zu 2,2 % unter Placebo.
Warum ist dieses Ergebnis bedeutsam?
Das Ergebnis ist bedeutsam, da HFpEF (Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion) 50 % aller Herzinsuffizienzfälle ausmacht. In den USA leiden 60 % dieser Patienten auch an Fettleibigkeit.
Dabei handelt es sich um eine Erkrankung, bei der die linke Pumpkammer des Herzens steif wird und sich nicht mehr normal füllen kann. Dank Tirzepatid kann dieses Problem endlich angegangen werden.
Das Unternehmen wird nun die Ergebnisse der SUMMIT-Studie bei der FDA einreichen und hofft auf eine positive Antwort. Wenn das Medikament zugelassen wird, könnte Tirzepatid zum Eckpfeiler des Portfolios von Eli Lilly werden und den Umsatz deutlich steigern.
CEO: Tirzepatid-Mangel dürfte bald enden
CEO David Ricks hatte heute weitere gute Nachrichten für die Investoren: Er behauptete, der Mangel an Tirzepatid werde bald enden. Diese Enthüllung machte er in einem Interview mit Bloomberg.
Einige Dosen der Gewichtsverlustmedikamente Zepbound und Mounjaro von LLY stehen seit einiger Zeit auf der Mangelliste der FDA. Tatsächlich steht Mounjaro seit 2022 auf dieser Liste.
Das Unternehmen hatte im April erklärt, dass es mit einem anhaltend knappen Angebot rechnet. Die Äußerungen des CEOs haben jedoch das Vertrauen und die Hoffnung der Anleger gestärkt.
Was sagt das Diagramm?
Die LLY-Aktie befindet sich seit Kurzem im Abwärtstrend, da der US-Markt auf breiter Front korrigiert. Die Ankündigung des Medikamentenversuchs erfolgt zu einem Zeitpunkt, als die Aktie kurz davor stand, ein wichtiges Unterstützungsniveau zu testen, wie in der folgenden Grafik dargestellt.

Die Trendlinie, die vor über einem Jahr begann, war kurz davor, erreicht zu werden, aber der Aktienkurs erreichte sie nie. Händler werden wahrscheinlich immer noch auf einen erneuten Test dieser Linie warten, aber Anleger werden angesichts der oben genannten positiven Entwicklungen hoffen, dass der erneute Test nicht nötig ist und die Aktie ihren Aufwärtstrend fortsetzen kann.
Während der Markt heute einbricht, können Anleger sich damit trösten, dass die LLY-Aktie immer noch um 3 % gestiegen ist. Ob das nur vorübergehend ist, wird sich allerdings erst mit der Zeit zeigen.
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