
Mastercard (NYSE:MA) hat gerade seine Ergebnisse für das zweite Quartal bekannt gegeben und die Aktie ist während der heutigen Handelszeiten um 4 % gestiegen.
Das Unternehmen konnte sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn pro Aktie die Erwartungen übertreffen, da die Verbraucher im Laufe des Quartals weiterhin Geld ausgaben.
Das zweistellige Wachstum sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn ist eine Erleichterung für die Anleger, die sich über den kontinuierlichen Kursrückgang seit der letzten Gewinnbekanntgabe Sorgen gemacht hatten.
Wir haben in allen Bereichen unseres Geschäfts ein weiteres starkes Quartal mit zweistelligem Nettoumsatz- und Gewinnwachstum abgeliefert.
CEO Michael Miebach
Der Umsatz für das Quartal belief sich auf 6,96 Milliarden US-Dollar gegenüber Schätzungen von 6,85 Milliarden US-Dollar, während der Gewinn pro Aktie mit 3,59 US-Dollar die Schätzungen von 3,51 US-Dollar deutlich übertraf. Das Unternehmen hat nun vier Quartale in Folge die Analystenschätzungen übertroffen.
Die Zukunft des Bezahlens
Mastercard ist eines der solidesten Unternehmen auf dem US-Markt. Seit 2006 hat es annualisierte Renditen von über 30 % erzielt.
Dieses Wachstum war nur durch einen zukunftsorientierten Managementstil möglich, der Veränderungen und neuere Technologien nutzt, um die Zahlungsabwicklung für die Öffentlichkeit zu verbessern.
Eine solche Veränderung findet gerade vor unseren Augen statt und betrifft Embedded Finance. Embedded Finance ist die Integration von Zahlungsmöglichkeiten in nicht-finanzielle Plattformen, sodass Benutzer nicht mit ineffizienten Zahlungsverfahren konfrontiert werden.
Laut EVP Jennifer Marriner ist Embedded Finance die Zukunft des Handels.
Die Menschen wollen von traditionellen Finanztransaktionen zu modernen, digitalen und integrierten Möglichkeiten der Abwicklung ihrer finanziellen Verpflichtungen übergehen. Mastercard will bei diesem Wandel eine Vorreiterrolle einnehmen.
Auf der B2B-Seite erkennen wir definitiv die Erkenntnis, dass sie ihr Geschäft durch Embedded Finance rationalisieren können.
Marriner ist der Ansicht, dass die Unternehmen positiv auf die Bemühungen des Unternehmens reagieren, Finanztransaktionen für Unternehmen zu vereinfachen.
Die Partnerschaften des Unternehmens mit SAP und Oracle helfen ihm nicht nur, diesen Wandel herbeizuführen, sondern machen ihm auch bewusst, dass dies tatsächlich die Zukunft ist.
Sie glaubt, dass kleine und mittlere Unternehmen am meisten von Dingen wie Tokenisierung und kontaktlosen Zahlungen profitieren werden.
Diese Unternehmen nutzen bereits Anwendungen für die Bestandsverwaltung und Buchhaltung und durch die Einbettung von Finanztransaktionen in diese Anwendungen kann Mastercard Tausenden von Unternehmen auf der ganzen Welt das Leben erleichtern.
Sobald sich Mastercard als Vorreiter im Bereich Embedded Finance etabliert hat, kann das Unternehmen in die Bereitstellung zusätzlicher Dienste wie kundenspezifische Anpassungen und Treueprogramme einsteigen, die dem Unternehmen dabei helfen werden, auch in Zukunft weiter zu wachsen, so wie es dies in der Vergangenheit getan hat.
Was sagt das Diagramm?
Ein Blick auf das Diagramm zeigt, dass die Aktie unmittelbar vor der Gewinnbekanntgabe auf einem wichtigen Unterstützungsniveau gehandelt wurde.

Die Händler warteten auf den Ergebnisbericht und dürften nun zufriedener sein, da es eine Variable weniger gibt, die einen weiteren Abwärtstrend auslösen könnte.
Wenn die Aktie dieses Unterstützungsniveau weiterhin respektiert und die Leistung des Unternehmens auf fundamentaler Ebene aufrechterhalten wird, sind Anleger, die jetzt eine Position in der Aktie eingehen, gut aufgestellt, um von der Embedded-Finance-Revolution zu profitieren.
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