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Präsident Joe Biden hat sich aus dem Rennen um die US-Präsidentschaft zurückgezogen. Diese Entscheidung wird das Wahlumfeld für die Wahlen im Jahr 2024 dramatisch verändern und nur wenige Monate vor den Wahlen im November erhebliche Unsicherheit in den Nominierungsprozess der Demokraten bringen.

Dieser Schritt zwingt die Demokratische Partei dazu, verzweifelt nach einem neuen Kandidaten für die Opposition gegen den republikanischen Kandidaten Donald Trump zu suchen, der, wie Biden wiederholt gewarnt hat, eine existentielle Bedrohung für die amerikanische Demokratie darstellt.

Biden tritt angesichts wachsenden Drucks und gesundheitlicher Bedenken zurück

„Obwohl es meine Absicht war, mich zur Wiederwahl zu stellen, glaube ich, dass es im besten Interesse meiner Partei und des Landes ist, wenn ich zurücktrete und mich für den Rest meiner Amtszeit ausschließlich auf die Erfüllung meiner Pflichten als Präsident konzentriere“, schrieb Biden in einem Brief, in dem er seine Entscheidung bekannt gab.

Der Präsident dankte Vizepräsidentin Kamala Harris, sprach sie jedoch nicht als seine Nachfolgerin aus. Er plant, im Laufe dieser Woche eine Rede vor der Nation zu halten und weitere Einzelheiten bekannt zu geben.

Bidens Ankündigung folgte einer wochenlangen Druckkampagne demokratischer Politiker, Organisatoren und Geldgeber, die mit Biden als Kandidaten keine Chance auf einen Sieg sahen.

Bedenken hinsichtlich Bidens Alter und seiner Fähigkeit, eine weitere Amtszeit zu absolvieren, wurden durch eine desaströse Debattenleistung und uneinheitliche öffentliche Auftritte noch verstärkt. Biden, 81, sieht sich zunehmender Kritik hinsichtlich seiner Fähigkeit ausgesetzt, die Nation weitere vier Jahre effektiv zu führen.

Das turbulente politische Klima verschärft sich

Bidens Rückzug erfolgt nach einer außerordentlich turbulenten Zeit in der amerikanischen Politik. Trump überlebte während einer Wahlkampfkundgebung in Pennsylvania nur knapp einen Mordanschlag, der einen Toten forderte und Trump ein blutiges Ohr bescherte.

In der Folgezeit appellierte Biden an die Ruhe und kehrte auf den Wahlkampfpfad zurück. Seine Bemühungen wurden jedoch durch einen positiven Covid-Test getrübt, als er auf einer Konferenz in Nevada sprechen sollte.

Demokratischer Parteitag steht mit erhöhter Unsicherheit bevor

Die Demokratische Partei steht nun vor der gewaltigen Aufgabe, einen neuen Kandidaten zu wählen, da ihr nationaler Parteitag am 19. August in Chicago beginnt.

Ungefähr 4.000 demokratische Delegierte werden zusammenkommen, um einen neuen Kandidaten zu wählen. Kamala Harris gilt aufgrund ihrer nationalen Bekanntheit und ihrer Rolle als Vizepräsidentin als frühe Favoritin.

Vier Monate vor der Wahl gilt die 59-jährige Harris als sicherste Option und könnte sich die 91,6 Millionen Dollar schwere Kriegskasse der Biden-Kampagne leichter sichern als ein neuer Kandidat.

Potentielle Konkurrenten und der Weg in die Zukunft

Trotz Harris’ Vorteilen ist ihre Nominierung nicht garantiert. Weitere mögliche Kandidaten sind der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, die Gouverneurin von Michigan, Gretchen Whitmer, und der Gouverneur von Illinois, JB Pritzker.

Diese Kandidaten müssten sich den Wählern schnell vorstellen, eine Wahlkampfbotschaft entwickeln und sich innerhalb kürzester Zeit darauf vorbereiten, Trump herauszufordern.

Die Dringlichkeit und der hohe Einsatz dieses Prozesses spiegeln die Vorliebe der Demokraten wider, mit einem neuen Kandidaten ein Risiko einzugehen, anstatt an einem Kandidaten festzuhalten, dessen Unterstützung zurückgegangen ist.

Einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des AP-Norc Center for Public Affairs Research zufolge waren fast zwei Drittel von Bidens Unterstützern der Meinung, er sollte aus dem Rennen aussteigen.

Bidens Übergangspräsidentschaft und künftige Empfehlungen

In einem aktuellen Interview mit BET räumte Biden ein, dass er ursprünglich nur eine Amtszeit absolvieren wollte, um so sein Wahlversprechen aus dem Jahr 2020 einzulösen, nämlich als „Brücke“ zur nächsten Generation demokratischer Führungspersönlichkeiten zu fungieren.

Ich wollte ein Übergangskandidat sein und dachte, ich könnte die Sache hinter mir lassen und an jemand anderen weitergeben.

#Er räumte jedoch ein, dass er das Ausmaß der politischen Spaltung, die seitdem entstanden ist, nicht vorhergesehen hatte.

Bei seinen jüngsten öffentlichen Auftritten hat Biden sein Lob für Harris verstärkt und ihre Bereitschaft hervorgehoben, als Präsidentin zu dienen.

„Sie ist nicht nur eine großartige Vizepräsidentin“, sagte Biden auf dem NAACP-Kongress in Las Vegas, „sie könnte Präsidentin der Vereinigten Staaten sein.“

Auswirkungen auf die Demokratische Partei und die Wahl

Bidens Rückzug markiert einen bedeutenden Moment in der amerikanischen Politik und leitet für die Demokratische Partei eine Phase der Unsicherheit und rascher Entscheidungen ein. Der bevorstehende Parteitag in Chicago wird entscheidend sein für die Richtung und Strategie der Partei für die Wahlen im November.

Der ausgewählte Kandidat muss rasch eine Kampagne mobilisieren, die Partei einen und Trump in einem Wahlkampf herausfordern, der höchst umstritten und von vielen aufmerksam beobachtet werden dürfte.

Während die Demokratische Partei diesen unerwarteten Wandel bewältigt, ist für die Präsidentschaftswahlen 2024 noch mehr auf dem Spiel gestanden.

Das Ergebnis wird die Zukunft der amerikanischen Demokratie und der politischen Landschaft des Landes für die kommenden Jahre prägen.

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