Der für seine Akquisitionen bekannte Milliardär und Investor Ken Griffin machte Schlagzeilen, als er bei einer Sotheby‘s-Auktion ein Stegosaurus-Skelett aus der späten Jurazeit namens „Apex“ für die Rekordsumme von 44,6 Millionen Dollar ersteigerte.

Dieser Erwerb stellt den höchsten Preis dar, der jemals bei einer Auktion für ein Fossil gezahlt wurde, und übertrifft die ursprünglichen Schätzungen bei weitem.

Apex: Ein bemerkenswertes Exemplar

„Apex“, ein bemerkenswertes Exemplar, das 150 Millionen Jahre alt ist, ist 3,33 Meter hoch und hat eine Länge von fast 8,21 Metern.

Das aus 254 fossilen Knochenelementen bestehende und bemerkenswert gut erhaltene Exemplar wurde in Moffat County, Colorado, ausgegraben und weist nur minimale Spuren von Verletzungen oder Plünderungen auf, was auf eine friedliche prähistorische Existenz schließen lässt.

„Apex wurde in Amerika geboren und wird in Amerika bleiben!“, sagte Griffin, Gründer und CEO des Hedgefonds Citadel, nach dem Verkauf.

„Apex“ mit seinem nahezu vollständigen Skelett und den charakteristischen Stegosaurus-Merkmalen stellt eine einzigartige Gelegenheit für wissenschaftliche Studien und die Einbindung der Öffentlichkeit dar.

Diese Dinosaurier, die für ihre charakteristischen Platten und stacheligen Schwänze bekannt sind, werden selten in einer solchen Vollständigkeit gefunden, was „Apex“ für die paläontologische Forschung und die Aufklärung der Öffentlichkeit von unschätzbarem Wert macht.

Griffin sicherte sich das Skelett nach einem hitzigen 15-minütigen Bieterkrieg mit sechs weiteren Teilnehmern und unterstreicht damit dessen wissenschaftliche und kulturelle Bedeutung.

Nach dem Kauf äußerte Griffin Pläne, „Apex“ in den Vereinigten Staaten zu behalten, möglicherweise als Leihgabe an eine US-Institution, und damit seiner philanthropischen Tradition der Unterstützung kultureller und wissenschaftlicher Bestrebungen gerecht zu werden.

Diese Akquisition ergänzt Griffins Portfolio historisch bedeutsamer Objekte. 2018 spendete er dem Field Museum in Chicago 16,5 Millionen Dollar für die Ausstellung des Abgusses eines riesigen pflanzenfressenden Dinosauriers und unterstreicht damit sein Engagement für die öffentliche Zugänglichkeit und Bildung in der Paläontologie.

Im Jahr 2021 machte Griffin erneut Schlagzeilen, indem er für 43,2 Millionen US-Dollar eine Erstausgabe des US-

Verfassung, was seine Leidenschaft für die Bewahrung und Weitergabe kultureller Schätze weiter unterstreicht. Das Dokument ist derzeit im Crystal Bridges Museum of American Art in Arkansas ausgestellt und bereichert das öffentliche Verständnis der amerikanischen Geschichte.

Griffins Engagement für Wissenschaft und Bildung zeigt sich in seinen strategischen Akquisitionen, die darauf abzielen, das kulturelle Erbe zu bereichern und zukünftige Generationen zu inspirieren.

Durch Initiativen wie die Ausstellung von „Apex“ in Bildungseinrichtungen fördert Griffin weiterhin ein tieferes Verständnis für Naturgeschichte und wissenschaftliche Forschung und hinterlässt sowohl in der Paläontologie als auch in der Bildung einen bleibenden Eindruck.

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