AMC Entertainment Holdings Inc (NYSE: AMC) hatte ein starkes erstes Quartal, wie die Anfang dieser Woche veröffentlichten Ergebnisse zeigen. Dennoch warnt Jeff Mills, dass die Meme-Aktie zumindest im aktuellen Umfeld nicht wert ist, sie zu besitzen.

AMC handelt nicht auf der Grundlage von Fundamentaldaten

Die Kinokette schloss am Donnerstag mit einem Plus von fast 10%, aber der CIO von Bryn Mawr Trust ist überzeugt, dass dies nicht von Bedeutung ist. In der CNBC-Sendung „Power Lunch“ sagte er:

AMC ist eine Aktie, die an einem Tag um 10% sinkt und am nächsten Tag um 10% steigt. Sie ist also kein Indikator für Unternehmen, die auf der Grundlage von Fundamentaldaten gehandelt werden. Es ist sehr schwer, Long-Positionen oder Short-Positionen einzugehen. Offen gesagt ist es gefährlich.

Die Wall Street stuft die AMC-Aktie ebenfalls als „underweight“ ein, mit einem durchschnittlichen Kursziel von 5,76 $, was einem weiteren Abwärtstrend von 50% von hier aus entspricht.

AMC ist mit einem Rückgang von über 60% immer noch nicht attraktiv

AMC Entertainment liegt derzeit mehr als 60% unter seinem bisherigen Jahreshoch. Dennoch findet Mills die Aktie auch hinsichtlich der Bewertung nicht attraktiv. Als Erklärung dafür sagte er:

AMC wird immer noch mit dem 10-fachen des Preis-Umsatz-Verhältnisses vor dem COVID gehandelt. Was hat sich geändert? Die Antwort lautet: nichts. Es ist immer noch unrentabel und nicht für diesen Markt geeignet. Ich würde eine solche Aktie lieber meiden, insbesondere aus fundamentaler Sicht.

Einen Tag zuvor warnten die Medienanalysten von MoffettNathanson mit Verweis auf die zunehmende Konkurrenz durch Streamingdienste, dass die Domestic Box Office im Jahr 2023 kein Wachstum aufweisen werden, was ein weiterer negativer Faktor für AMC sein könnte.

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