Die US-Aktien stehen am Dienstag weiter unter Druck, doch Jim Lebenthal von Cerity Partners ist überzeugt, dass es sich bei dem anhaltenden Ausverkauf nur um eine Korrektur und nicht um einen echten Bärenmarkt handelt.

Lebenthals Äußerungen im „Halftime Report“ von CNBC

Zunächst einmal sagt Lebenthal, dass der Einbruch des S&P 500 Index nicht der technischen Definition eines Bärenmarktes entspricht. Heute Nachmittag sagte er in der CNBC-Sendung „Halftime Report“:

Wir sind nahe an der technischen Definition, aber noch nicht am Ziel, nämlich einem Rückgang von 20% beim S&P 500. Außerdem dauern Bärenmärkte sehr lange, während eine Korrektur, in der wir uns meiner Meinung nach gerade befinden, innerhalb eines Jahres vorüber ist.

Der aktuelle Markt, fügte Lebenthal hinzu, ähnelt eher der Korrektur von 2015 und nicht der großen Finanzkrise von 2008. Der SPX ist im laufenden Jahr um rund 15% gefallen.

VPI-Bericht am Mittwoch im Fokus

Das US-Büro für Arbeitsstatistiken wird am Mittwoch die Inflationsdaten für April bekannt geben, was laut Lebenthal zur Klärung der Debatte „Korrektur oder Bärenmarkt“ beitragen wird. Er merkte an:

Die Frage, ob es sich um eine Korrektur oder einen Bärenmarkt handelt, hängt davon ab, wie sich die Inflation entwickelt. Ich bin ein langfristiger Investor, aber für die kurzfristige Entscheidung, ob wir uns in einer Korrektur befinden oder ob es noch schlimmer wird, ist der morgige VPI-Bericht sehr wichtig.

Laut Lebenthal wird ein Wert unter 8% wahrscheinlich die Befürchtungen eines Bärenmarktes beseitigen. Im Vormonat stieg der US-VPI auf ein 40-Jahreshoch von 8,5%.

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